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Der Fehmarnbelttunnel eröffnet dänischen Beratungsunternehmen Exportchancen

Dänische Ingenieurbüros exportieren Beratungsleistungen wie nie zuvor.


Nach Zahlen des dänischen Ingenieurbranchenverbands „Foreningen af Rådgivende Ingeniører", FRI, sind es besonders die starken Kompetenzen bei der Infrastruktur und hierbei nicht zuletzt die hervorragenden dänischen Referenzen, die diesen Wachstumsmotor antreiben.

Bedeutende Infrastrukturprojekte, wie die Querungen über den Großen Belt, den Öresund und jetzt auch der Fehmarnbelttunnel, schaffen Know-how. Und dieses Wissen ist für dänische Beratungsunternehmen Gold wert.

„Großprojekte erfordern eine breite Palette an Know-how. Wir arbeiten im Rahmen des Fehmarnbeltprojekts mit einer ganzen Reihe kompetenter dänischer Unternehmen zusammen, zum Beispiel mit Aarsleff, Rambøll und DHI. Das Design und die Konstruktions- und Messmethoden, die im Zusammenhang mit den bedeutenden Querungsprojekten entwickelt werden, stehen im Ausland in hohem Kurs", erklärt Claus F. Baunkjær, Geschäftsführer der Femern A/S.

Die Zahlen des FRI zeigen, dass der Export von Ingenieurberatungsleistungen 2016 einen Wert von 2,4 Mrd. DKK erreichte, dies entspricht 19 % des Gesamtumsatzes der Branche – eine Steigerung von 2 % im Vergleich zum Vorjahr. FRI analysierte die Zusammensetzung der Exportleistungen und kam zu dem Ergebnis, dass Beratungsleistungen im Bereich der Infrastruktur, wie Brücken, Tunnels und Straßen, dabei mittlerweile einen Anteil von nahezu der Hälfte stellen (47 %).

„Hinzu kommt ein zusätzlicher Umsatz von 11 bis 12 Mrd. DKK in ausländischen Tochtergesellschaften, die ebenfalls auf das dänische Know-how zurückgreifen. Vorsichtig geschätzt stammen rund 3 Mrd. DKK aus dem Infrastrukturbereich", so Henrik Garver, Geschäftsführer des FRI.

Asger Knudsen, Direktor der Transport-Division bei Rambøll stimmt der Bewertung zu, dass wichtige Infrastrukturprojekte für das Wachstum dänischer Unternehmen auf internationalen Märkten ein bedeutender Faktor sind.

„Dänische Berater verfügen über international stark nachgefragte Expertise, die wir gemeinsam mit unseren Kunden und Kooperationspartnern im Laufe der Jahrzehnte dank großer lokaler Bauprojekte, wie der Querungen über den Großen Belt und den Öresund, aufgebaut haben. Allein das Know-how und die Erfahrung, die im Zusammenhang mit der Fehmarnbeltquerung gewonnen wurden, wird noch lange Jahre nach Fertigstellung des Tunnels zahlreiche Arbeitsplätze schaffen", so Asger Knudsen.

Die außerordentliche Komplexität und der Maßstab der dänischen Megaprojekte erfordern topaktuelles Wissen, den Umgang mit neuen Daten, die Entwicklung von neuen Mess- und Produktionsmethoden und innovative Lösungen für komplexe Problemstellungen. Die gesellschaftlichen Anforderungen an Projekte und Baumethoden steigen.

Quelle: Femern AS

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