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GEORADO: Praxistag der Geotechnik schafft zentrale Branchenplattform

Erster Georado-Praxistag der Geotechnik. Foto: Robert Michael Erster Georado-Praxistag der Geotechnik. Foto: Robert Michael

 

Erfolgreicher Startschuss für die geotechnische Erlebniswelt GEORADO am Tharandter Wald. Rund 150 Teilnehmer kamen vom 29. bis 30. Juni 2017 zum ersten „Praxistag der Geotechnik“. Studenten, Vertreter von Universitäten und regionalen Firmen, aber auch Ingenieurbüros sowie nationale und internationale Produkthersteller nutzten die vielen Fachvorträge und spannenden Workshops, um alle Facetten der Geotechnik hautnah zu erleben, neueste Techniken sowie Produkte verschiedener Hersteller anzuschauen und auszuprobieren.

Darüber hinaus kamen Berufseinsteiger und Branchenprofis direkt ins Gespräch und machten den Praxistag zu einem Stellenmarkt fernab der üblichen Karrieremessen. Nach der erfolgreichen Premiere steht fest: Der Praxistag der Geotechnik wird im kommenden Jahr erneut veranstaltet und soll sich als zentrale Branchenplattform etablieren.

„Wissen teilen, Know-how präsentieren. Dies war unser Konzept und ist aufgegangen. An den insgesamt 16 Stationen für die Praxis-Workshops herrschte durchgängig reges Treiben. Unsere Partnerunternehmen präsentierten die gesamte Bandbreite der Geotechnik. Der Wissensaustausch sowie das gemeinsame Netzwerken standen während der gesamten Laufzeit im Vordergrund“, sagt Jens Jähnig von der veranstaltenden GEORADO-Stiftung.

Wie groß die inhaltliche Bandbreite des Praxistags war, ließ sich gut an den teilweise komplett ausgebuchten Workshops an den Stationen der Aussteller sehen. Verschiedene Sicherungslösungen standen genauso im praktischen Fokus wie Maschinen-, Anker- und Bohrtechniken oder auch Spritzbetonverfahren, Wissenswertes für Höhenarbeiter sowie Luftaufnahmen mittels Drohne.

„Unsere Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeiter erhalten hier auf dem Praxistag einen sehr guten Überblick über die gesamte Geotechnik. Was wir sonst im Lehrplan theoretisch vermitteln, wird hier sehr gut in der praktischen Komplexität erläutert. Das macht den Praxistag zu einer lohnenswerten Veranstaltung“, resümiert beispielsweise Heinz Konietzky, Professor für Felsmechanik und Institutsleiter des Instituts für Geotechnik an der TU Bergakademie Freiberg.

Ein zufriedenes Resümee ziehen auch die beiden Studenten Jolanda Pfeiffer und Yves Katenbrink von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. „Wir sind positiv überrascht, wie gut diese Veranstaltung ist. An der Universität bekommen wir die Theorie vermittelt, hier bei GEORADO erleben wir die Praxis hautnah. Besonders gut ist der Gesamtüberblick über sämtliche Facetten der Geotechnik. Die Veranstaltung werden wir unseren Mitstudenten auf jeden Fall empfehlen.“

Genauso positiv äußerten sich auch die Aussteller. Götz Tintelnot, Geschäftsführender Gesellschafter TPH waterproofing systems: „Die Atmosphäre auf dem Gelände war sehr angenehm und es kam überall gut an, dass der gesamte Branchenmix vor Ort war. Unsere Workshops waren durchgehend gut besucht, es wurden viele tief gehende Fragen diskutiert, die uns auch im späteren Geschäftsleben definitiv weiter helfen. Wir werden ganz bestimmt wieder teilnehmen und planen hier bei GEORADO sogar eigene Fachveranstaltungen.“

Alexander Bittendorfer, Project Manager Germany bei der Geobrugg AG, ergänzte: „Die Idee Theorie und Praxis auf diese Weise zu verbinden, ist deutschlandweit einmalig. Am großen Interesse kann man sehr gut erkennen, wie wichtig eine Plattform dieser Art ist.“

Nach der erfolgreichen Premiere des Praxistags der Geotechnik beginnen für das Team der GEORAO-Stiftung in Dorfhain am Tharandter Wald die Planungen für die weitere Entwicklung des Areals. Bereits im kommenden Jahr soll der Praxistag der Geotechnik erneut stattfinden und die Branchenakteure zum zentralen Wissensaustausch zusammen bringen.

Über GEORADO

Die „GEORADO Erlebniswelt Tharandter Wald“ ist eine Initiative, die das Erleben von Geologie und Geotechnik auf vielfältige Weise fördert. Fachlicher Austausch, Wissensvermittlung und berufsbildende Nachwuchsarbeit stehen im Mittelpunkt. Geotourismus, Vereinswesen sowie Kunst- und Kulturförderung sollen künftig das interdisziplinäre Konzept erweitern. Das vollständige Angebot ruht auf drei Säulen, die auch den Geopark – die zentrale Anlaufstelle für Geotouristen – und die Geoart – den natürlichen Freiraum für spektakuläre Exponate – einschließen.

Quelle: GEORADO Stiftung

Weitere Informationen: Beitrag in der GeoResources Zeitschrift 4-2016

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