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Hersteller von Bergbaumaschinen aus Deutschland wieder auf Erfolgskurs

Geht davon aus, dass die verstärkte Zusammenarbeit mit Australien den deutschen Bergbaumaschinenherstellern dabei helfen wird, "ihre Erfolgsbilanz weiter auszubauen": der Vize-Geschäftsführer von VDMA-Mining, Klaus Stöckmann. Photo: VDMA Geht davon aus, dass die verstärkte Zusammenarbeit mit Australien den deutschen Bergbaumaschinenherstellern dabei helfen wird, "ihre Erfolgsbilanz weiter auszubauen": der Vize-Geschäftsführer von VDMA-Mining, Klaus Stöckmann. Photo: VDMA

 

Die Bergbaumaschinenhersteller aus Deutschland sind wieder auf Erfolgskurs. Im ersten Halbjahr stiegen die Auftragseingänge um 45 Prozent. Eine verstärkte Zusammenarbeit mit Australien soll für weiteres Wachstum sorgen.


Nach herben Umsatzrückgängen in den vergangenen Jahren haben sich die Auftragseingänge aus dem Ausland in den ersten 6 Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent erhöht. Auf dem Heimatmarkt gingen sie zwar um 11 Prozent zurück. Insgesamt, sind die Auftragseingänge im ersten Halbjahr jedoch um 45 Prozent gestiegen, sagte Klaus Stöckmann, Vize-Geschäftsführer von VDMA-Mining. Mit Blick auf die in vielen Bereichen wieder anziehenden Rohstoffpreise geht der Verband davon aus, dass sich diese positive Entwicklung weiter verfestigt. Für das laufende Jahr rechnet der VDMA mit nur gering steigenden Umsätzen. Als Grund verwies Stöckmann auf die verhältnismäßig großen Zeiträume von bis zu eineinhalb Jahren, die zwischen Auftragseingang und der Auslieferung der Geräte und Anlagen für die Rohstoffgewinnung – und damit auch den Zahlungseingängen – liegen. „2018 wird es auch mit den Umsätzen wieder aufwärts gehen“, prognostizierte Stöckmann.

Während die Exporte in die EU, vor allem aber in die USA, kräftig zulegten, gingen die Ausfuhren in ehemals bedeutende Märkte wie China und Russland zurück. Der Heimatmarkt Deutschland spielt für die Hersteller eine immer geringere Rolle. Seit dem Jahr 2006 ist die Exportquote von 84 auf  92 Prozent (2016) geklettert. Als Hauptgrund nannte Stöckmann den geplanten Ausstieg aus der Steinkohlenproduktion Ende kommenden Jahres. Ganz anders sieht es bei Braunkohle aus. Mit einer Jahresleistung von knapp 180 Millionen Tonnen ist Deutschland nach wie vor größter Braunkohlenproduzent der Welt. Außerdem zählt Deutschland bei Kali und Salz zu den fünf größten Fördernationen weltweit. Jährlich werden circa 6 Tonnen Kali und rund 32 Tonnen Salz abgebaut.  

Zusätzliche Wachstumsimpulse erwarten die Hersteller vor allem aus Australien. Im März diesen Jahres hatten sich beide Länder mit einem "Memorandum of Understanding" darauf geeinigt, ihre Zusammenarbeit im Bereich der Energie- und Rohstoffwirtschaft zu intensivieren. Erste bilaterale Gespräche soll es am Rand der Asia-Pacific Regional Conference vom 3. bis 5. November in Perth geben. Geplant sind zwei Arbeitsgruppen, denen Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und von Verbänden angehören werden. Die Treffen sollen jährlich stattfinden. Stöckmann: "Die Gespräche werden unserer Industrie helfen, ihre Erfolgsbilanz in Australien weiter auszubauen."

Quelle: VDMA Mining

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