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Stuttgart 21: Dritte Neckarunterfahrung startet

Blick in den Tunnel Ober-/Untertürkheim. Foto: Arnim Kilgus 03.03.2017 Blick in den Tunnel Ober-/Untertürkheim. Foto: Arnim Kilgus 03.03.2017

 

Vortrieb im Tunnel Ober-/Untertürkheim befindet sich Richtung Südkopf auf dem letzten Kilometer • Dritte Neckarunterfahrung startet


Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH hat beim Vortrieb im Tunnel Ober-/Untertürkheim zwischen Stuttgart Wangen und der Rettungszufahrt am Wagenburgtunnel das letzte Teilstück Richtung Hauptbahnhof in Angriff genommen. Der Ausbruch auf diesem etwa 1000 Meter langen Abschnitt der Oströhre erfolgt seit wenigen Tagen planmäßig im Sprengvortrieb. Die Vortriebsmannschaft der Arge Atcost 21 wird das Verzweigungsbauwerk am Südkopf des zukünftigen Stuttgarter Hauptbahnhofs voraussichtlich im Frühjahr 2018 erreichen.

Vortrieb findet in bis zu 120 Metern Tiefe statt

Die Lockerungssprengungen erfolgen in einer Tiefe zwischen 100 und 120 Metern. Sprenggeräusche können trotz der großen Überdeckung in Form eines mehrere Sekunden andauernden, dumpfen Grollens in einer Entfernung von bis zu 300 Metern wahrgenommen werden. Die Arbeiten, die rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche stattfinden, werden vom Landesbergamt Baden-Württemberg überwacht.

Entsprechend der logistischen Kapazität des Zwischenangriffs Ulmer Straße in Stuttgart-Wangen, über den das Ausbruchmaterial abtransportiert wird, arbeiten im Tunnel Ober-/Untertürkheim insgesamt drei Vortriebsmannschaften gleichzeitig. In wenigen Tagen wird der Abschnitt zwischen der Ulmer Straße in Wangen und dem sogenannten Verbindungsbauwerk 3 unter dem Stadtteil Gablenberg aufgefahren sein. Nach einigen Tagen zur Vorbereitung beginnt dann die dritte von vier Neckarunterfahrungen. Diese Gleisröhre in Richtung Untertürkheim wird nach der jetzigen Planung vor Weihnachten das rechte Neckarufer erreicht haben.

Quelle: DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH

 

 

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