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UVP-Verfahren für Wiener Außenring mit Lobautunnel positiv abgeschlossen Featured

Baubeginn für 2019 geplant


Mit der aktuellen Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts (BVWG) zur S 1 Wiener Außenring Schnellstraße im Abschnitt Schwechat bis Süßenbrunn ist die Umweltverträglichkeits-Prüfung positiv abgeschlossen. Nachdem der UVP-Bescheid aus dem Jahr 2015 durch Projektgegner beeinsprucht worden war, hat das BVWG diesen nun mit Auflagen in zweiter Instanz, und damit final bestätigt.

„Bestmöglicher Schutz von Mensch und Umwelt in der Bau- und Betriebsphase der S 1 waren die Grundlage für sämtliche Planungen der Asfinag. Das bestätigt uns jetzt auch der positive Ausgang der UVP“, betont Mag.a Karin Zipperer, Vorstandsdirektorin der Asfinag.

Bereits im Jahr 2009 wurde die UVP zum größten österreichischen Straßenbauprojekt gestartet. Das „grüne Licht“ durch das Gericht ist daher ein ganz wesentlicher Meilenstein für den letzten noch fehlenden Abschnitt der Umfahrung der Bundeshauptstadt.

Verkehrsentlastung mit optimalem Umwelt- und Anrainerschutz

Die S 1 Wiener Außenring Schnellstraße zwischen Schwechat und Süßenbrunn mit dem Lobautunnel entlastet die Tangente, das Marchfeld sowie den 22. Wiener Gemeindebezirk vom Verkehr. Mit dem Bau der Donauquerung als Tunnel verhindert die Asfinag negative Auswirkungen auf den Nationalpark Donau-Auen. Damit ist größtmöglicher Umwelt- und Anrainerschutz bei gleichzeitig höchstem Verkehrsnutzen gewährleistet.

Mehr als 50 Prozent der Flächen für die S 1 sind bereits eingelöst, noch heuer soll die Grundeinlöse abgeschlossen sein. Auch die Untersuchungen des Baugrunds durch Probebohrungen entlang der gesamten Trasse und in der Donau sind abgeschlossen und aktuell laufen die sogenannten „archäologischen Rettungsgrabungen“.

2019 plant die Asfinag den Baubeginn zum Projekt mit 19 Kilometern Länge und einer Investitionssumme von 1,9 Milliarden Euro.

Quelle: Asfinag

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