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28.08.2023
Rekord-steinexpo 2023: Steinbruch-Demonstrationsmesse mit Besucherplus

Rekord-steinexpo 2023: Steinbruch-Demonstrationsmesse mit Besucherplus (Credits: Steinexpo)
Die 11. steinexpo schloss mit einem grandiosen Erfolg. Ziel des Veranstaltungsteams dieser Steinbruch-Demonstrationsmesse vom 23. bis 26.08.2023 war, nach dieser schweren Zeit die Besuchszahl von 2017 (53.890) möglichst wieder zu erreichen – in der Realität wurde diese Erwartung sogar sensationell getoppt. Die offizielle Besuchszahl stieg demnach auf 61.700 (also plus 15 % gegenüber 2017). Alles spricht demnach dafür, dass die 11. Demonstrationsmesse einen ganz besonderen Platz als „Rekord-steinexpo“ in der Chronik dieser seit 1990 im Dreijahrestakt durchgeführten Veranstaltung erhält – mit einer einzigen ungewollten Auszeit, aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 und dem Ausweichtermin 2021. Aussteller lobten die Qualität des Fachpublikums, die außerordentlich gute Messeorganisation und bestätigten exzellente Fachgespräche. Eine ganze Reihe davon mündete zudem in überraschend getätigten Geschäften.
Wenn der Inhalt die Zahlen spiegelt
Schon am Eröffnungstag war die Freude über den Messestart nach langer ungewollter Pause regelrecht spürbar. Auch das Wetter spielte ordentlich mit und eröffnete wunderschöne Fotomotive für langjährige Erinnerungen. Auf allen Seiten hatte die Messe-Euphorie zugepackt und ließ auch nach der offiziellen Eröffnung von Messechef Dr. Friedhelm Rese am Mittwoch (23.8., 11 Uhr) bis zuletzt nicht los. Auch den 305 Ausstellenden (gegenüber 293 im Jahr 2017) war die Freude deutlich anzumerken. Diese hatten im MHI-Steinbruch in Nieder-Ofleiden besonders an den drei ersten Messetagen die Möglichkeit, mit ihrer Kernzielgruppe ins Gespräch zu kommen. Nachdem das Organisationsteam der steinexpo in den Wochen und auch Tagen vor Messebeginn aufgrund starker Regenfälle noch ordentlich zu tun hatte, konnten sie und auch das Fachpublikum durch die gelungene Vorbereitung und Einsätze nun die Messetage bei vollstem Sonnenschein genießen. Einzig am Freitag wollte es sich das Wetter nicht nehmen lassen und mit einem „Wet-Helmet-Contest“ kurz vorm traditionellen Ausstellerabend noch einmal testen, ob die Regenvorkehrungen der letzten Wochen auch wirklich das hielten, was sie versprochen hatten – und das taten sie auch. Nach kurzem, aber heftigen Auftritt des Wettergottes schaute pünktlich zum abendlichen Beisammensein die Sonne wieder heraus. Und auch die überraschend hohe Besuchszahl führte dazu, dass noch ein paar Sondereinsätze getätigt wurden, um noch weitere 5 ha Parkfläche zur Verfügung zu stellen und auch die MHI Gruppe steuerte kräftig von ihrem Helmvorrat bei.
Geschäftige Freude
Neben der allgemeinen Vorfreude auf große Maschinen wuchs die Messe nicht nur in dem Bereich großer Maschinen über sich hinaus. Das diesjährige Messe-Motto „Quarry Vision“ zeigte visionäre Beiträge verschiedenster Ausstellender, die in vielen Punkten zukünftig nicht mehr wegzudenken sein werden, wie natürlich das autonome Fahren, Elektromobilität oder die Möglichkeit, Maschinen aus der Ferne zu bedienen, wie es beispielsweise bei erhöhten Gefahrenlagen der Fall ist oder nach katastrophenverschuldetem unzugänglichem Gelände. Gemäß dem Grundprinzip der steinexpo, Theoretisches erfahrbar zu machen, konnten diese innovativen Beiträge auch in Aktion oder sogar selbst vor Ort getestet werden. Und auch auf den Flächen der einzelnen Ausstellenden gab es natürlich wieder unzählige Möglichkeiten, die Maschinen live in Aktion zu sehen. Besonders das Fachpublikum nutzte diese Chance und wurde in vielen Fällen überzeugt. Denn viele Ausstellende wurden von der Vielzahl an tatsächlichen Käufen positiv überrascht. Auch wenn Verkäufe nicht in jedem Fall im Vordergrund standen, so lobten einvernehmlich alle befragten ausstellenden Marken die unglaublich qualitativ hochwertigen Kundengespräche, die sie im Verlauf der Messe führen konnten. Das stach in den Nachfragen zum Messeverlauf besonders hervor. Ebenso wie die unglaublich gute Organisation, die mehrfach ausdrücklich gelobt wurde und auch der Zusammenhalt untereinander. Auch jene Marken, die sich das erste Mal auf der steinexpo präsentierten, waren schon jetzt sicher, im nächsten steinexpo-Jahr definitiv wieder dabei zu sein. Gleichsam waren alle, Alt- und Neuausstellende gleichsam, sich einig, dass die Möglichkeit der Sichtbarmachung der eigenen Maschinen und Produkte, so wie hier auf der steinexpo, wundervoll einzigartig ist und die Chance gibt, wirklich mal sichtbar zu werden. Ein Effekt, den nicht nur die Freiluftaussteller nutzten, sondern durchaus auch jene in den Pavillons. Überall, wo Bewegung dominierte, waren die Messe-Zufriedenheitswerte der ausgesprochen hoch.
Aktionismus der positiven Art
Einig sind sich alle Seiten auch darüber, dass kompetentes Zusammenspiel häufig mehr bringt als blinde Konkurrenz. Sicher auch ein Markenzeichen der steinexpo, die nicht umsonst im Social-Media-Bereich den Hashtag #steinexpocommunity geprägt hat. Auf der Gemeinschaftsfläche A wurden an den vier Messetagen erneut eindrucksvolle Demonstrationen diverser Bagger-Radlader-Muldenkipper-Kombinationen und verschiedener Spezialgeräte präsentiert, perfekt moderiert durch Raul Helmer. Interessierte beobachteten das Geschehen bequem von zwei Tribünen aus, die 280 Personen Platz und „Stadionatmosphäre“ boten, umringt von einigen der größten Marken der Branche. Erstmals gewährte eine zusätzliche LED-Videowand Blicke auf besondere Details der Steinbruch-Giganten. Sehenswert und nicht minder gigantisch waren in jedem Fall auch alle anderen individuellen Präsentationen von Baumaschinen, Bohrgeräten, Anbauwerkzeugen und Aufbereitungsanlagen namhafter Marken an den Ständen der Ausstellenden auf den übrigen Flächen B bis D. Auch die extra gestaltete Sonderfläche „The Tube“, erreichbar durch den beliebten Tunnel, bot so einige wunderschöne atmosphärische Momente und Staunen bei den vielfältigen Sonderveranstaltungen.
Es spricht sich herum …
Die Einzigartigkeit der steinexpo-experience spricht sich herum. Nicht umsonst lag auch ein Fokus der Demonstrationsmesse auf dem Thema Internationalisierung. So sprachen bei der offiziellen Pressekonferenz der Vizepräsident des chinesischen Unternehmens Mesda sowie der Produkt Manager des in den USA gegründeten Unternehmens Twin Disc Inc. Und auch bei den Ausstellenden war die Internationalisierung spürbar, die mit 25 % jede vierte Ausstellungsfläche ausmachten und sich damit zur vorherigen Messe (2017 23,5 %) sogar noch erhöhten.
Die Latte liegt jetzt noch höher
Das Schlussergebnis unterstreicht einmal mehr die hohe Akzeptanz der steinexpo im Markt. Ausdrücklich loben die Aussteller die Organisation und Flexibilität der veranstaltenden Geoplan GmbH. Professionell sorgte das steinexpo-erprobte Aufbau- und Planungsteam der TU Clausthal in allen Messephasen für einen geordneten Ablauf der Messe. Messechef Dr. Friedhelm Rese erklärt in der noch frischen Rückbetrachtung auf die steinexpo 2023: „Nach 6 Jahren bin ich unermesslich stolz und froh, was wir hier auf die Beine stellen konnten, trotz aller Schwierigkeiten für die Unternehmen in den letzten Jahren. Ich danke allen für das beständige Vertrauen in unser Messekonzept und den Besuchenden für ihre Aufmerksamkeit gegenüber unserem auf dem europäischen Festland einzigartigen Angebot.“
Im Ergebnis liegt die Latte für die 12. steinexpo nochmals höher. Die Folgeveranstaltung wird in der Zeit vom 02. - 05. September 2026 im MHI-Steinbruch Nieder-Ofleiden stattfinden.
Quelle: Geoplan
weitere Informationen zur Messe im Terminkalender







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