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Wirtschaftsforum Geothermie prüft Zusammenarbeit mit dem GtV - Bundesverband Geothermie e.V.

Bei der Mitgliederversammlung am 20. Februar 2014 auf der GeoTHERM diskutierten die im Wirtschaftsforum Geothermie e.V. (WFG) vertretenen Geothermie-Unternehmen die künftige Zusammenarbeit mit dem GtV - Bundesverband Geothermie e.V. (GtV).

Die Mitglieder des WFG haben ihren Vorstand beauftragt, erste Sondierungsgespräche mit dem GtV zu führen.

Die Mitglieder des Wirtschaftsforum Geothermie e.V. unterstützen den Vorstand im Vorhaben, die Zusammenarbeit mit dem GtV zu sondieren. Im Herbst 2013 ist Dr. Erwin Knapek, Vorstandsvorsitzender des WFG, zum neuen Präsidenten des GtV gewählt worden. Diese Personalunion bietet Anlass, über die Zukunft der beiden Verbände zu sprechen. „Eine engere Kooperation ist wünschswert. Genaueres sollen aber die Gespräche zwischen WFG-Vorstand und GtV-Präsidium ergeben“, äußert sich der WFG-Vorstand.

Der WFG-Vorstand ist sich einig: „Wir gehen jetzt Schritt für Schritt vor. Zuerst sollte das bessere gemeinsame Wirken im Vordergrund stehen. Weiterführende Maßnahmen wären aber auch denkbar, beispielsweise ein Zusammenschluss von WFG und GtV. Ein geeinter Verband wäre ein zentraler Ansprechpartner für die Politik. Seit der Personalunion im Vorstand von WFG und GtV sind hier schon Fortschritte zu verzeichnen, aber das kann sicherlich nur der Anfang sein. Die Branche muss sich in Zusammenarbeit mit Politik, Medien und Bürgern ebenso professionell aufstellen, wie bereits etablierte Erneuerbare Energien.“

Die Mitglieder des WFG machten auch deutlich, dass verschiedene Handlungsmöglichkeiten gibt, unter anderem liegt der Fokus auf einer engeren Zusammenarbeit der beiden Verbände. Der Schwerpunkt muss auf der geothermischen Anwendung liegen. Geothermie zählt zu den Branchen mit den höchsten Akademiker-Anteilen. Doch sollte das Hauptaugenmerk auf der wirtschaftlichen Fortentwicklung und dem freien Energiemarkt liegen, gerade vor dem Hintergrund der Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes. „Hier ist die stärkere Orientierung am Markt gesetzt. Tiefengeothermie hat den Forschungs-Status spätestens mit der Inbetriebnahme der Stromerzeugungs-Anlage in Unterhaching 2009 verlassen. Und oberflächennahe Geothermie beheizt seit Jahren erfolgreich deutsche Wohnungen und Häuser. Es ist also an der Zeit für einen Paradigmenwechsel“, argumentiert der WFG-Vorstand.

Dr. Erwin Knapek, Dr. Thomas Kölbel und Dr. Peter Seibt bedanken sich für das Votum des WFG, erste Sondierungsgespräche hinsichtlich einer engeren Zusammenarbeit mit dem GtV zu führen. Der Vorstand möchte einen ergebnisoffenen Dialog über die Modalitäten der engeren Zusammenarbeit anstoßen.

Das Wirtschaftsforum Geothermie e.V.:

Die in der Tiefengeothermie führenden 43 deutschen und Schweizer Unternehmen finden sich seit dem Jahr 2006 unter dem Dach des Wirtschaftsforums Geothermie (WFG) zusammen. Der Verband ist Basis und Schnittstelle für den interdisziplinären Erfahrungsaustausch seiner Mitglieder. Ingenieure, Finanziers, Planer und Geologen bündeln hier ihr Expertenwissen. Zudem sind alle aktiven deutschen Strom- und die meisten Wärmeprojekte im WFG vertreten. Das WFG hat sich daher über die gesamte Bandbreite der Branche hinweg als kompetenter Ansprechpartner gegenüber der Politik positioniert.

Vorsitzender des WFG ist Dr. Erwin Knapek (Vizepräsident Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.), seine Stellvertreter sind Dr. Peter Seibt (Geothermie Neubrandenburg GmbH) und Dr. Thomas Kölbel (EnBW Energie Baden-Württemberg AG).

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