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2. Quartal 2018: K+S Gruppe mit Verlust bei steigendem Umsatz

  • Umsatz legt um mehr als 9 Prozent auf 812 Mio. € zu
  • EBITDA steigt um 3 Prozent auf 105 Mio. €
  • Ergebnis durch Produktionseinschränkungen in Deutschland weiterhin unter Druck
  • Bereinigter Freier Cashflow deutlich verbessert; Verschuldungsgrad reduziert
  • Umsetzung von „Shaping 2030“ verläuft nach Plan
  • Ausblick für 2018 bestätigt: EBITDA zwischen 660 und 740 Mio. € erwartet (2017: 577 Mio. €); Markterwartung jedoch verfehlt


K+S hat auch im zweiten Quartal 2018 Umsatz und operatives Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert. So wuchs der Umsatz um über 9 Prozent auf 812 Mio. € (Q2/17: 742 Mio. €) an, während das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 3 Prozent auf 105 Mio. € (Q2/17: 102 Mio. €) zulegte. Maßgeblich für die Zuwächse waren höhere Absätze durch das Anfahren des neuen Kaliwerks Bethune in Kanada und gestiegene Preise für Kaliumchlorid und Düngemittelspezialitäten.

„Wir arbeiten weiterhin sehr intensiv an der Umsetzung unserer neuen Unternehmensstrategie ,Shaping 2030‘, ohne dabei unser operatives Geschäft aus den Augen zu verlieren“, sagt der K+S Vorstandsvorsitzende Dr. Burkhard Lohr. „Mit ,Shaping 2030‘ werden wir K+S in eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft führen.“

EBITDA im Kaligeschäft deutlich gesteigert                                                                                                                

Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte verbesserte sich das EBITDA um 27 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Der höhere Absatz aus der gestiegenen Produktion in Kanada sowie höhere Preise wirkten sich positiv aus. Dem standen unter anderem noch eingeschränkte Produktionsmöglichkeiten in Deutschland gegenüber.

Wegen nachteiliger Währungseffekte und hoher Logistikkosten verringerte sich das EBITDA im Geschäftsbereich Salz hingegen auch im saisonal schwachen zweiten Quartal auf 23 Mio. € (Q2/17: 29 Mio. €).

Finanzlage weiter verbessert                                                                                                          

Der bereinigte freie Cashflow verbesserte sich im zweiten Quartal aufgrund der deutlich geringeren Investitionen auf -49 Mio. € (Q2/2017: -81 Mio. €). Der Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung/EBITDA) sank vom 8,1-fachen im ersten Halbjahr 2017 auf das 6,8-fache zum Ende des Berichtszeitraums. K+S bestätigt die Ziele, bis Ende 2020 den Verschuldungsgrad gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 zu halbieren und im Jahr 2023 die Voraussetzungen zu schaffen, wieder ein Investment-Grade-Rating erreichen zu können.

Umsetzung von „Shaping 2030” verläuft planmäßig                                                                                                                                      

Bei der konsequenten Umsetzung der neuen Gruppenstrategie „Shaping 2030” liegt das Unternehmen weiterhin im Zeitplan. Derzeit wird an den Details zur neuen Organisation gearbeitet. Unverändert wird durch die Hebung von Synergien ein positiver Ergebniseffekt von mindestens 150 Mio. € p.a. ab Ende 2020 erwartet.

Ausblick für 2018 bestätigt: Deutlicher Anstieg des EBITDA erwartet                                                                                                                                                      

Der Umsatz der K+S Gruppe dürfte im Gesamtjahr 2018 ein Niveau zwischen 3,9 und 4,1 Mrd. € (2017: 3,6 Mrd. €) erreichen. Das EBITDA sollte sich unverändert im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessern und in einer Spanne von 660 bis 740 Mio. € (2017: 577 Mio. €) liegen. Diese Bandbreite liegt jedoch unterhalb der Erwartungen des Kapitalmarkts. Dennoch erwartet K+S im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte vor allem aufgrund der Mengensteigerungen durch den Standort Bethune in Kanada und der damit einhergehenden Ergebnisverbesserung einen deutlichen Anstieg des EBITDA gegenüber 2017 (269 Mio. €). Im Geschäftsbereich Salz wird bei spürbaren Mengensteigerungen nun ein unverändertes (bislang: moderat höheres) EBITDA im Vergleich zum Vorjahr (325 Mio. €) erwartet. Höhere Logistikkosten werden sich auch im zweiten Halbjahr bemerkbar machen und Preisrückgänge im ersten Halbjahr können im weiteren Verlauf des Jahres nicht mehr vollständig kompensiert werden. Vor diesem Hintergrund wird für den bereinigten freien Cashflow in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr unverändert eine deutliche Verbesserung erwartet – bis hin zu einem positiven bereinigten freien Cashflow im Jahr 2019.  

Quelle: K+S AG

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