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50 Jahre ContiTech Northeim: Investitionen stärken Standort für die Zukunft

Das ContiTech-Werk in Northeim besteht am 1. Oktober 2014 seit 50 Jahren. Rund 6.000 Gäste – Mitarbeiter, ihre Angehörigen, Kommunal- und Landespolitiker, Wirtschaftsvertreter – kamen am Sonnabend, dem 27. September 2014, in das Werk an der Breslauer Straße, um das Jubiläum gemeinsam zu feiern. Während des offiziellen Festakts begrüßten Heinz-Gerhard Wente, Vorstandsvorsitzender der ContiTech AG, Hans-Jürgen Duensing, Vorstandsmitglied der ContiTech AG, und Heiko Eymer, Geschäftsbereichsleiter Elastomer Coatings, Besucher aus Wirtschaft und Politik. Dazu gehörten die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, die in Northeim geboren wurde, Landrat Michael Wickmann und Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser.

ContiTech: 50 Jahre Werk Northeim

Beim Rundgang über das Werkgelände: Continental-Vorstand Heinz-Gerhard Wente (v. l.), Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser, ContiTech-Produktionsleiter Thomas Lüddecke, ContiTech-Vorstand Hans-Jürgen Duensing, Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (Foto: ContiTech).


„ContiTech in Northeim ist 2014 ein anderes Unternehmen als noch vor 10 Jahren beim 40-jährigen Bestehen“, sagt Hans-Jürgen Duensing, ContiTech-Vorstand und Leiter der ContiTech Conveyor Belt Group. „Es hat sich dem Wettbewerb gestellt. Es hat gelernt internationaler zu sein, viel in Innovationen und in die Erhaltung der Umwelt investiert. Früchte dieses Wandels sind mehr Arbeitsplätze, höherer Umsatz und höhere Gewinne. Dies ist die beste Existenzsicherung eines Standortes, die es geben kann und eine notwendige Voraussetzung für weitere Investitionen in die Zukunft.“

Zu den wichtigsten Investitionen gehört aktuell der Bau eines umweltfreundlichen Kraftwerks mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Es wird ab Februar 2015 den ContiTech-Standort mit Strom und Nutzwärme versorgen. Insgesamt investiert ContiTech rund 6 Millionen Euro in die neue Anlage, die dem Standort mehr Versorgungsicherheit gibt. Darüber hinaus werden Jahr für Jahr Millionenbeträge in die Modernisierung von Anlagen, Maschinen und Gebäuden investiert.

Continental-Vorstand Heinz-Gerhard Wente, der seine berufliche Karriere in Northeim begonnen hatte, bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Erfolg des Standortes beigetragen haben: „Sie können stolz auf das Erreichte sein. Machen Sie so weiter! Dann wird es dem Standort auch in Zukunft gut gehen. Northeim ist ein Gewinner der Globalisierung und unseres Wachstums. Damit das so bleibt, brauchen wir das Engagement von jedem von Ihnen.“

Heiko Eymer, Geschäftsbereichsleiter ContiTech Elastomer Coatings, der nach 37 Jahren im Werk Ende September in Ruhestand geht, erinnerte in seiner Rede an die Historie des Standortes: „Das Werk Northeim zeigt ganz wunderbar die aufstrebende Entwicklung von Continental in den vergangenen 50 Jahren – die Erschließung neuer Märkte, die Wandlung zum Hightech-Unternehmen, die Internationalisierung des Geschäfts. All das haben wir in Northeim mitgestaltet.“
50 Jahre ContiTech Northeim

Für gute Stimmung sorgte ein buntes Rahmenprogramm mit zahlreichen Musikgruppen, Künstlern und Aktionen. Von Tanzvorführungen und Zaubertricks über eine Autoausstellung und ein Kinderprogramm bekamen die Gäste viel geboten. Werksführungen gaben Einblick in die aktuelle Arbeit des Unternehmens.

Continental hatte 1964 das Werk des Gummischuh-Hersteller Elconia mit seinen rund 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernommen. Zunächst wurden Gummischeiben für Flaschenverschlüsse, Einkochringe, Fahrrad-Flickzeug und Radschläuche produziert. 1966 folgten Schlauchkrümmer für Autos, 1968 Förderbänder, später Dichtungsteile. Heute arbeiten am Standort Northeim rund 1.800 Mitarbeiter. Sie fertigen unter anderem Fördergurte für den Bergbau und die Industrie, Technische Stoffe, Membranen und Drucktücher sowie Schlauchleitungen und Bremsdichtungen für die Automobilindustrie. Northeim ist zudem die Schaltzentrale der ContiTech Conveyor Belt Group mit rund 4.000 Mitarbeitern weltweit.

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