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700 Millionen Euro für Wasserstoff-Projekte

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek verkündete gestern, dass das BMBF insgesamt 700 Millionen Euro aus dem Zukunftspaket der Bundesregierung für drei große Forschungsprojekte zur Verfügung stellt. Die drei Leitprojekte fokussieren sich auf die Technologieentwicklung für die Erzeugung, den Transport und die Nutzung von Grünem Wasserstoff und suchen nach "Lösungen für die Überwindung von heute noch bestehenden technologischen Hürden beim Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft".

Insgesamt sind über 230 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft, darunter auch Großunternehmen wie Siemens, Thyssen und RWE, beteiligt.

Die drei Leitprojekte gehen aus dem 2020 vom BMBF ausgerufenen Ideenwettbewerb „Wasserstoffrepublik Deutschland“ hervor. Aus 32 eingereichten Ideenskizzen haben sich die drei Leitprojekte H2Giga, H2Mare und TransHyDE formiert, die für förderfähig befunden wurden. 

H2Giga
Das größte der drei Projekte soll die Technik für eine Serienfertigung von Elektrolyseuren entwickeln, um die Produktion von Grünem Wasserstoff wettbewerbsfähig zu machen und Produktionsfehler zu minimieren. Ziel sind Produktionsanlagen, die weltweit exportiert werden könnten.
Das Konsortium für H2Giga aus 112 Partner wird von der Dechema Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie koordiniert.

H2Mare
Das zweite Projekt erforscht Möglichkeiten, grünen Wasserstoff und seine Folgeprodukte wie Methan, Ammoniak, Methanol direkt auf See (offshore) mithilfe von Windrädern zu produzieren und dabei die Kosten der Wasserstoff-Produktion gering zu halten.
Siemens Energy führt das Konsortium für H2Mare.

TransHyDE
In dem dritten Projekt liegt der Fokus auf der Entwicklung, Erforschung und Bewertung von Transportmöglichkeiten für Wasserstoff. Dazu gehört neben der Materialforschung auch die Erarbeitung von Normen und Sicherheitsvorschriften, um den Wasserstoff-Transport sowohl über kurze und mittlere als auch über lange Distanzen zu ermöglichen.
Koordiniert werden die 89 Partner des TransHyDE-Konsortiums durch die RWE Renewables GmbH, das Fraunhofer Institut für Energieinfrastruktur und das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion.

Die drei Großprojekte, deren Startschuss voraussichtlich im Frühjahr 2021 fällt, sollen dabei helfen Wasserstoff als Energieträger zu etablieren, Deutschland zum Technologieführer hervorzuheben und vor allem dabei die Klimaziele zu erreichen. Alle Beteiligten sehen bei den Projekten "erhebliche Wertschöpfungspotentiale für die deutsche Wirtschaft – und die Möglichkeit auch jene Bereiche klimafreundlich zu gestalten, die heute das Klima am meisten belasten: Industrie, Verkehr und Wärmeversorgung."

Quelle: Max-Planck-Institut mpi-cec

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