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Ausbreitung von Cyanid am Campus Lingen gestoppt

Hölscher Wasserbau verhindert mit hw-dsi-Technik Verschleppung eines Cyanidschadens im Grundwasser (Foto: Hölscher Wasserbau) Hölscher Wasserbau verhindert mit hw-dsi-Technik Verschleppung eines Cyanidschadens im Grundwasser (Foto: Hölscher Wasserbau)

Hölscher Wasserbau verhindert mit hauseigener hw-dsi-Technik die Verschleppung eines Cyanidschadens im Grundwasser.

Beim Neubau eines Laborgebäudes der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen wurde im April dieses Jahres eine lokale Cyanidbelastung im Grundwasser festgestellt. Die Quelle der Belastung ist unbekannt. Bevor die Bauarbeiten weitergehen können, gilt es die Verschleppung des Cyanidschadens zu verhindern.

Um dies zu erreichen, wurde eine hydraulische Barriere errichtet, die den Schaden effektiv abschirmt. Nach umfassenden Berechnungen und Erkundungsbohrungen wurden 30 dsi-Brunnen DN50 in ca. 13 m Tiefe hergestellt. Über diese Brunnen werden zwischen 25 bis 30 m³ Wasser in der Stunde infiltriert, dadurch wird die Barriere geschaffen. Die hydraulische Barriere ist ca. 140 m lang und überstreckt sich vom Parkplatz der Hochschule bis zu den bunten „Legohäusern“, der studentischen Wohnanlage am Campus. Dabei wird auch die vielbefahrende Kaiserstraße mittels einer 21 m langen Rohrbrücke gekreuzt. Einer der Brunnen entstand sogar in der Mitte der Hauptverkehrsader auf einer Grüninsel. Die Grundidee zur Barriere wurde von der Dr. Lüpkes Sachverständige GbR entwickelt.

Um die Infiltrationsmenge genaustens zu überwachen und zu steuern, wurden Wasserzähler angebracht. Dadurch werden die Daten in Echtzeit an Hölscher Wasserbau übermittelt und können jederzeit online eingesehen werden. Um die außenliegenden Grundwasserstände zu überprüfen wurden Datenlogger in Grundwassermessstellen installiert. Anhand derer können zu hohe, zu niedrige oder optimale Grundwasserstände erkannt und gegebenenfalls nachjustiert werden. Für das Projekt waren im Vorfeld umfassende Berechnungen und Erkundungsbohrungen nötig. Diese wurden mit geohydraulischem Strömungsmodell mit der Software Visual Modflow durchgeführt.

Eine Herausforderung bei der Errichtung der Barriere war das lokal unterschiedlich ausgeprägte Infiltrationsvermögen.

Dazu kommt der schmale Wirkungsgrad, in dem die Barriere aufrechterhalten wird. Bei zu geringer Grundwassererhöhung ist die Barrierewirkung möglicherweise nicht ausreichend, um den Strom mit potenziell belastetem Grundwasser in Richtung Baugrube zu verhindern. Bei zu hoher Grundwassererhöhung kann es hingegen zur Mobilisierung von Schadstoffen in die entgegengesetzte Richtung und zur Störung der Bauwasserhaltung der Baugrube kommen.

Das patentierte hw-dsi-Verfahren (Düsensauginfiltration) wurde von Hölscher Wasserbau weiterentwickelt und in der Praxis erprobt. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Anwendungsbereichen für diese Methode.

Quelle: Hölscher Wasserbau

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