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Baufortschritt in Stuttgart: Siebter Kelch des Hauptbahnhofs betoniert Featured

Stuttgarter Bahnsteighalle: Betonage des siebten Kelchs (Quelle: DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH) Stuttgarter Bahnsteighalle: Betonage des siebten Kelchs (Quelle: DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH)

 

Das Dach des künftigen Stuttgarter Hauptbahnhofs wächst und wächst: Die Bahn hat erfolgreich die siebte von 28 Kelchstützen betoniert, die als zusammenhängende Schalenkonstruktion die neue Bahnsteighalle, das sichtbare Herzstück von Stuttgart 21, überspannen. Damit ist die zweite Kelchreihe, bestehend aus einem sogenannten Randkelch, einem Vollkelch und einem Restkelch, komplett.

Um 6 Uhr am Samstagmorgen, 1. Februar 2020, ist erstmals Beton in die Schalung geflossen. Innerhalb von gut sechs Stunden gelangten bis zum Nachmittag über zwei Betonpumpen rund 530 m³ des zähflüssigen Baustoffs in die Kelchstützenform. Betoniert wurde die sechs Meter hohe Kelchblüte. Dieser obere Teil der Kelchstütze ruht auf dem ebenso hohen Kelchfuß, der bereits im vorigen Jahr gefertigt worden ist.

Bei dem jetzt hergestellten dreidimensional gekrümmten Bauteil handelt es sich um einen sogenannten Vollkelch, an den jeweils ein Randkelch und ein Restkelch anschließen. Letztere beide gehen jeweils unmittelbar in die Wand des Bahnhofstrogs über. Der Blütenkranz, die sogenannte Hutze für die Einfassung der markanten Lichtaugen, wird planmäßig später betoniert. Die Betonage des nächsten Kelchs findet voraussichtlich in diesem Frühjahr statt.

Zahlen und Daten zum Bau der Kelchstützen:

  • Höhe eines Kelchfußes: 6 m
  • Höhe eines gesamten Kelchs: 12 m
  • Durchmesser eines Kelchs: rund 32 m
  • Menge des Bewehrungsstahls: rund 33.000 einzeln vermessene Streben
  • Betonmenge Kelchfuß: rund 35 m³
  • Betonmenge Kelchblüte: zwischen 500 und 800 m³
  • Geschalte Fläche: circa 1.000 m²

Der Bau des künftigen Bahnhofs nahm im Jahr 1997 im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs seinen Anfang. Das 32-köpfige Preisgericht wählte damals aus 126 eingereichten Vorschlägen einstimmig den Entwurf des Büros ingenhoven architects.

Quelle: DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH

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