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Baugrube mit Ausblick

Herstellung von SOB-Pfählen durch eine BAUER BG 40 vor der Kulisse des Aschaffenburger Schloss Johannisburg (Quelle: BAUER Group) Herstellung von SOB-Pfählen durch eine BAUER BG 40 vor der Kulisse des Aschaffenburger Schloss Johannisburg (Quelle: BAUER Group)

 

Um das Abwassersystem der unterfränkischen Kulturstadt Aschaffenburg fit für die Zukunft zu machen, wird aktuell in unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt ein neues Abwasserbauwerk für das Mischwassersystem der Stadt errichtet. Mit Blick auf das imposante Schloss Johannisburg und in der Nähe der Willigisbrücke entstehen im Uferbereich des Mains zwei abwassertechnische Bauwerke, die in einem Komplex zusammengefasst und ausgeführt werden: ein Regenüberlaufbecken mit 2.000 m³ Fassungsvolumen sowie ein neues Abwasserpumpwerk. „Da der Main in diesem Bereich ein sehr beliebtes Freizeit- und Naherholungsgebiet ist, soll nach Beendigung der Gesamtbaumaßnahmen oberflächlich wieder eine Grünanlage das Bild prägen“, erklärt Mona Feilner, Projektleiterin bei Bauer Spezialtiefbau.

Als ARGE Willigisbrücke arbeitet die Region Süd der Bauer Spezialtiefbau GmbH mit der Michel Bau GmbH aus Klingenberg zusammen. Auftraggeber ist das Tiefbauamt der Stadt Aschaffenburg. Die Spezialtiefbauarbeiten obliegen Bauer und werden voraussichtlich im Sommer 2021 abgeschlossen. Die Arbeiten umfassen dabei die Ausführung eines rückverankerten, wasserhemmenden Kastens zur Herstellung des Rohbaus. Im Einzelnen wird eine Baugrubenumschließung mittels überschnittener Pfahlwand im Schneckenortbetonverfahren (SOB) bis in ca. 24 m Tiefe ausgeführt sowie eine tiefliegende Hochdruckinjektionsdichtsohle (HDI) eingebracht. Zur Rückverankerung der Baugrubenumschließung werden teilweise rückbaubare Anker ausgeführt. Hier kommen erstmals in Deutschland sogenannte GFK-Anker zum Einsatz. Zusätzlich wird der Rohbau mithilfe einer Mikropfahlgründung gegen Auftrieb abgesichert.

Während der Arbeiten ist besondere Sorgfalt geboten, zudem sind die Vorbereitung und Abstimmung der einzelnen Arbeiten sowie die Ausführung durch die verschiedenen Gewerke entscheidend. Als zusätzliche Herausforderung ist die Aufrechterhaltung der Versorgungstrassen jederzeit zu gewährleisten. Eine Vielzahl größtenteils unbekannter Hindernisse im Baugrund erfordert zudem erhöhte Aufmerksamkeit. „Besondere Bedeutung kommt hierbei der entsprechenden Gerätetechnik zu, aber auch qualitätssichernde Maßnahmen zur Erzielung einer ‚dichten‘ Baugrube – insbesondere bei der Herstellung der HDI-Sohle – sind von großer Wichtigkeit“, so Nicolai Gügel, Fachbauleiter für die Ausführung der HDI-Sohle bei Bauer Spezialtiefbau.

Bei den Arbeiten kommen verschiedene Geräte aus dem Hause Bauer zum Einsatz, darunter eine BG 40 für die Herstellung der SOB-Pfähle und eine BG 15 mit HDI-Mischanlagentechnik sowie einer Bohrsuspensionsregeneration, mit deren Hilfe aktuell die HDI-Arbeiten ausgeführt werden. Im Anschluss folgt die Erstellung der Anker mithilfe einer Klemm KR 806 sowie die Auftriebssicherung mit einer BG 20.

Quelle: Bauer Gruppe

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