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Bei Forschungsflügen im Harz neue Messsonde im Einsatz

Die BGR führt mit ihrem Hubschrauber seit dem 23. August 2021 gemeinsam mit der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster, dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Jena), dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (Hannover) und der Firma supracon AG (Jena) geophysikalische Messflüge im West-Harz durch.

Die Messkampagne zur geologischen Erkundung des Untergrunds soll wetterabhängig maximal bis zum 03. September 2021 andauern. Zum Einsatz kommen Elektromagnetik-Flugsonden, die vom Hubschrauber an einem Seil in ca. 70 m Höhe über ein Messgebiet bei Bad Grund im Harz geschleppt werden. Start- und Landepunkt ist jeweils der Flugplatz Hildesheim.

Die Forschungsflüge finden im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes DESMEX-II statt. In diesem Projekt werden neue hubschraubergestützte aerogeophysikalische Messverfahren entwickelt, mit denen Erkundungstiefen von mehr als 1.000 m erreicht werden können. Die Messdaten über den komplexen Untergrund werden in einem 3-D-Modell sichtbar gemacht. Das Verfahren soll in Zukunft zur Erkundung mineralischer Rohstoffe eingesetzt werden.

Quelle: BGR

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