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Bergakademie-Wissenschaftler bewerten Technologien zur Steigerung der Ressourceneffizienz

Seit Sommer 2012 unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgewählte Projekte von Forschungseinrichtungen und Unternehmen mit der Fördermaßnahme r3 „Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Strategische Metalle und Mineralien“. Die Initiative soll die Effizienz bei der Gewinnung und Verwendung von wichtigen Rohstoffen wie Indium, Gallium sowie Metallen der Seltenen Erden steigern.
Um die Nachhaltigkeit der Vorhaben sicherzustellen und neue Forschungsschwerpunkte zu identifizieren, bewertet das Projekt INTRA r3+ die Ergebnisse auf ihre ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen. Wirtschaftswissenschaftler der Bergakademie erforschen dabei die ganzheitliche Beurteilung von Ressourceneffizienztechnologien und betreuen gleichzeitig sieben Forschungsverbünde.

Bei der Beurteilung der innovativen Technologien spielen nicht nur ökonomische Aspekte, zum Beispiel mögliche Marktpotentiale, eine Rolle, wie Prof. Michael Nippa von der Professur für Unternehmensführung und Personalwesen an der TU Bergakademie Freiberg betont: „Das Besondere unseres Projektansatzes ist es, dass wir nicht nur die wirtschaftliche Perspektive einnehmen, sondern einen ganzheitlichen Blick auf die entwickelten Verfahren und Technologien werfen. In unser Urteil fließen also auch ökologische und soziale Folgen ein. Es bringt zum Beispiel nichts, ein Verfahren zu entwickeln, das zwar die Wiedergewinnung eines wertvollen Rohstoffs aus Althalden ermöglicht, dabei aber einen hohen Energiebedarf mit entsprechender Kohlendioxidbilanz aufweist oder Arbeitsplätze vernichtet. Die Gesamtbilanz muss positiv sein.“

Neben der Beurteilung soll das Integrations- und Transferprojekt auch die einzelnen r3-Verbünde vernetzen, um den Wissensaustausch zu verstärken. So betreut das Team um Prof. Nippa innerhalb der Initiative beispielsweise die Projekte SubMag der Universität Duisburg-Essen und UPgrade der Technischen Universität Berlin. Die Forscher der nordrhein-westfälischen Universität wollen ein alternatives Entschwefelungsverfahren entwickeln, um in der Gießereiindustrie das Element Magnesium zu ersetzen. Bei dem Projekt der Berliner Wissenschaftler stehen die Rückgewinnung von Spurenmetallen und die Verbesserung der Wertschöpfung aus alten Elektro- und Elektronikgeräten im Mittelpunkt der Forschung.

„In beiden Fällen müssen geeignete Methoden und Instrumente entwickelt oder angepasst werden, die das übergeordnete Ziel einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsbewertung unterstützen“, erläutert Katja Schneider, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Unternehmensführung und Personalwesen. „Diese Bewertungsverfahren müssen aber auch den komplexen, projektspezifischen Bedingungen möglichst umfassend gerecht werden.“ Zu den Methoden und Bereichen, die dabei angewendet und weiterentwickelt werden, gehören neben Lebenszyklus- und Stakeholderanalysen auch Technologie-Roadmaps sowie ausgewählte Konzepte der Technikfolgenabschätzung.

Der Bedarf an strategischen Rohstoffen wird auch in Zukunft stark zunehmen, da diese vor allem für Hochtechnologie-Produkte wie Mobiltelefone, Energiesparlampen, Computer oder Dauermagneten in Windkraftanlagen benötigt werden. Um Versorgungsengpässe zu verhindern, soll die Förderinitiative r3 die zunehmende Rohstoffverknappung durch Recycling, Einsparung und Substitution der relevanten Ressourcen sowie durch Urban Mining ausgleichen. Über die nächsten vier Jahre unterstützt das BMBF deshalb mehr als 20 Verbundprojekte mit etwa 30 Millionen Euro. Um die entwickelten Technologien und Produkte zusammenfassend zu beurteilen, anschließend in die Wirtschaft zu transferieren sowie das BMBF bei der zukünftigen Strategieausrichtung zu unterstützen, begleitet ein Team aus sechs Partnern unter der Leitung des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) die Verbünde in dem Projekt INTRA r3+.

 

 

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