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Capital Markets Day im Werk Bethune: Mit „Shaping 2030“ auf richtigem Weg Featured

Beim Capital Markets Day im neuen Kaliwerk Bethune in Kanada präsentiert sich der K+S-Vorstand vor Analysten und Investoren. K+S-Vorstandschef Dr. Burkhard Lohr stellt dabei die Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie „Shaping 2030“ hin zur neuen „One K+S“ vor: „Wir kommen bei der Implementierung weiter gut voran und haben nun das Feinkonzept der neuen Organisation erarbeitet. Erste Synergien werden bereits gehoben. Wie geplant wollen wir ab Ende 2020 Synergien von über 150 Mio. Euro pro Jahr erzielen.“

 

Konkrete Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung

Im Feinkonzept sind allein in der weltweiten Verwaltung 50 konkrete Maßnahmen definiert, die eine Kostenreduktion von rund 30 Mio. Euro sowie Effizienzsteigerungen erbringen werden. Damit verbunden ist eine Reduzierung von rund 10 Prozent der Planstellen in Verwaltungsbereichen. In der Produktion erwartet K+S Synergien von über 50 Mio. Euro. Weitere Bereiche, in denen jeweils zweistellige Millionen-Euro-Beträge erwartet werden, sind Einkauf, Logistik/Supply Chain sowie Marketing und Vertrieb.

Fokus auf Exzellenz-Initiativen

Mark Roberts, Chief Operating Officer der K+S, berichtet über die neu geschaffenen Exzellenz-Initiativen im Unternehmen. „Mit diesen Initiativen werden wir deutliche Effizienz- und Kostenverbesserungen in der Produktion, im Vertrieb und Marketing sowie in der Supply Chain erreichen. Wir wollen vor allem unsere Prozesse optimieren und standardisieren sowie ein System zur Erfolgsmessung auch zwischen den Standorten entwickeln“, erläutert Roberts. Bei der Initiative „Operations Excellence“ seien bereits erste Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung identifiziert worden. Diese sollen ab 2019 umgesetzt werden.
Zusätzliche Einsparungen im laufenden Jahr

Lohr betont: „Unsere derzeitigen operativen Probleme und die Wettersituation machen klar, warum die Implementierung von ,Shaping 2030‘ so wichtig ist.“ Dadurch werde sowohl der Kundenfokus verstärkt als auch Silos im Unternehmen abgebaut, Arbeitsabläufe optimiert und Doppelarbeit abgeschafft. Um die Erreichung der prognostizierten EBITDA-Spanne für 2018 von 660 bis 740 Mio. Euro – die wetterbedingte Produktionsausfälle am Werk Werra nicht berücksichtigt – zu unterstützen, gelte unter anderem ab sofort ein Einstellungsstopp für vakante Positionen in der Verwaltung weltweit bis zum Ende des Jahres. „Wir treten in den nächsten Monaten verstärkt auf die Kostenbremse“, macht Lohr klar.

Fortschritte bei der Stärkung der Bilanz

Finanzvorstand Thorsten Boeckers erläutert, dass durchaus bereits Fortschritte bei der Konsolidierung der Finanzen im Rahmen der derzeit laufenden Transformationsphase von „Shaping 2030“ erzielt wurden: „Wir haben nach der Errichtung des Werks Bethune unsere Investitionen wieder auf ein normales Niveau zurückgefahren. Das hilft uns, bei der angestrebten Halbierung unseres Verschuldungsgrades voranzukommen.“ Der Aufwand zur Erreichung des Synergieziels werde bei rund 150 Mio. Euro liegen. „Wie geplant werden wir ab dem Jahr 2019 wieder einen positiven Freien Cashflow erzielen“, so Boeckers.

Bethune schafft Wert

Im Hinblick auf das neue Kaliwerk Bethune in Kanada stellt Dr. Burkhard Lohr klar: „Mit Bethune schaffen wir Wert für unsere Aktionäre!“ Die vom Unternehmen überarbeitete Bewertung des neuen Standorts ergibt einen Wert (Enterprise Value) von 25 Euro je Aktie.

Sam Farris, Präsident der K+S Potash Canada und Leiter des Werks Bethune, gibt im Rahmen seiner Präsentation unter anderem einen Überblick über den günstigen Kostenausblick des Standorts sowie die vorteilhaften Lieferwege zu den weltweiten Kunden.

Konkrete Nachhaltigkeitszielwerte definiert

K+S hat sich mit „Shaping 2030“ ambitionierte Nachhaltigkeitsziele gesetzt. Es wurden nun konkrete Zielwerte formuliert. Durch eine regelmäßige Berichterstattung von Leistungsindikatoren soll der Fortschritt des Unternehmens künftig messbar und transparenter sein. „Das klare Bekenntnis zur Nachhaltigkeit gehört zu unserer unternehmerischen Verantwortung. Gerade für uns als Bergbaukonzern ist es existenziell, dass unser Verhalten andere nicht schädigt. Nur wenn unser Handeln auch gesellschaftlich akzeptiert wird, können wir erfolgreich arbeiten“, sagt Lohr.

Source: K+S

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