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Deutsche Bahn untersucht Baugrund für neuen Bahntunnel - 40 Tiefenbohrungen geplant

Die Deutsche Bahn arbeitet am viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn. Das schafft mehr Kapazitäten für den Nah- und Fernverkehr. Hierzu führt sie Tiefenbohrungen am Batzenberg und in den angrenzenden Gemeinden durch. Die Ergebnisse fließen in die Planung eines neuen Bahntunnels ein.

Mit 200 Kilometer pro Stunde von Freiburg nach Basel

Der neue Bahntunnel verbessert die kurvenreiche Streckenführung der Rheintalbahn zwischen Ebringen und Norsingen. Aktuell fahren die Züge dort nur langsam. Nach der Fertigstellung können die Züge auch in diesem Abschnitt bis zu 200 Kilometer pro Stunde (km/h) schnell fahren. Ziel ist es, die gesamte Rheintalbahn für höhere Geschwindigkeiten zu ertüchtigen. Dadurch rücken die Städte Freiburg, Müllheim und Basel näher zusammen. Nach dem Ausbau fahren Reisende im Fernverkehr in nur 16 Minuten von Freiburg nach Basel.

40 Tiefenbohrungen geplant

Für die weitere Planung wird der Boden in dem Gebiet untersucht. Dazu führt die Bahn rund 40 Kernbohrungen durch. Die Bohrpunkte verteilen sich auf Freiburg St. Georgen sowie die Gemeinden Schallstadt, Pfaffenweiler, Ehrenkirchen und Ebringen. Sie sind zwischen 20 und 110 Meter tief. Je nach Tiefe dauert eine Bohrung zwei bis 14 Tage. Bei jeder Bohrung entnehmen Ingenieure verschiedene Proben. Diese sogenannten „Bohrkerne“ werden anschließend im Labor untersucht. Acht Bohrungen baut die Bahn zu Grundwassermessstellen aus. Mit diesen wird regelmäßig das Grundwasser sowie die Durchlässigkeit des Baugrundes untersucht. Die Tiefenbohrungen dauern noch bis Ende Juli. Weitere, weniger tiefe Erkundungsbohrungen finden parallel dazu an den Bahngleisen statt.

Entwicklung von Planungsvarianten

Bei der Planung des neuen Bahntunnels geht die Bahn mit großer Sorgfalt vor: Drei Varianten gingen aus einer ersten Machbarkeitsstudie hervor. Rund um diese Varianten definierte die Bahn einen rund sieben Quadratkilometer großen Untersuchungsraum. In diesem Gebiet entwickeln die Planer:innen jetzt weitere Varianten. Diese werden untersucht, bewertet und verglichen. Zur Bewertung nutzt die Bahn objektive Kriterien. Zu diesen zählen zum Beispiel Flächenbedarf, Nähe zur Wohnbebauung oder Auswirkungen auf Verkehrshalte. Auch Aspekte des Lärm-, Umwelt- und Naturschutzes spielen eine große Rolle. Am Ende der frühen Planungsphase legt sich die Bahn auf eine Vorzugsvariante fest. Diese wird voraussichtlich 2024 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hintergrund: Ausbau der Rheintalbahn für höhere Reisequalität

Zwischen Teningen und Buggingen wird die Rheintalbahn ertüchtigt und ausgebaut. Züge sollen künftig statt 160 km/h bis zu 200 km/h fahren können. Das Ziel: Ein größeres Nahverkehrsangebot und mehr internationale Verbindungen für die Bahnkund:innen. Fahrzeiten werden verringert und die Reisequalität verbessert. Der Ausbau des rund 45 Kilometer langen Abschnitts Teningen–Buggingen beginnt voraussichtlich 2032. Dafür muss zuerst die weiter westlich geplante Neubaustrecke für den Güterverkehr in Betrieb gehen. Beide Maßnahmen sind Teil des Großprojekts ABS/NBS Karlsruhe-Basel.

Quelle: DB

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