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Erfolgreicher Jahresauftakt der K+S Gruppe im 1. Quartal 2015

  • Umsatz steigt um 16% auf 1,4 Mrd. €
  • Sehr gutes Salzgeschäft im ersten Quartal
  • Preiserholung bei Kali- und Magnesiumprodukten setzt sich fort
  • Operatives Ergebnis EBIT I erreicht 317 Mio. € (Q1/14: 220 Mio. €)
  • Programm „Fit für die Zukunft“ liefert geplante Ergebnisbeiträge
  • Ausblick für 2015 bekräftigt: Deutlich höheres EBIT I erwartet

„Höhere Preise für Auftausalz in Nordamerika, die fortgesetzte Erholung der Durchschnittspreise im Kaligeschäft und positive Währungseffekte führten zu einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg der K+S Gruppe im ersten Quartal 2015“, sagt der K+S-Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner bei der Vorstellung der Quartalszahlen auf der heutigen Hauptversammlung des Unternehmens in Kassel.   
   
Darüber hinaus leisteten Einsparungen aus dem Programm „Fit für die Zukunft“ erneut einen sehr nennenswerten Beitrag zum Unternehmenserfolg. „Der gelungene Start in das laufende Jahr unterstreicht, dass wir mit Zuversicht auf die weitere Geschäftsentwicklung der K+S Gruppe in diesem Jahr schauen können“, so Steiner weiter.   

Umsatz um 16% über Vorjahr

In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der Umsatz der K+S Gruppe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 16% auf 1,38 Mrd. € an. Vor allem die höheren Durchschnittspreise in beiden Geschäftsbereichen, die zudem von einem starken US-Dollar profitierten, wirkten sich positiv aus. Im Berichtsquartal entfielen rund 53% des Umsatzes auf den Geschäftsbereich Salz, gefolgt von Kali- und Magnesiumprodukten mit gut 44% sowie den Ergänzenden Aktivitäten mit 3%.   

„Fit für die Zukunft“ liefert geplante Ergebnisbeiträge 

 Auch im ersten Quartal hat K+S die erheblichen Anstrengungen fortgesetzt, die Kosten- und Organisationsstruktur der gesamten Gruppe effizienter zu gestalten und hat die für diesen Zeitraum geplanten Einsparungen erzielt.   

Operatives Ergebnis steigt im ersten Quartal deutlich an

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres erzielte die K+S Gruppe ein operatives Ergebnis (EBIT I) von 317 Mio. € und konnte damit den Vorjahreswert um rund 97 Mio. € oder ca. 44% übertreffen. Der kräftige Ergebnisanstieg ist in erster Linie auf gestiegene Preise für Auftausalz in Nordamerika zurückzuführen; niedrigere Absatzmengen konnten dadurch überkompensiert werden. Der Geschäftsbereich Salz steigerte das EBIT I in diesem Zeitraum um knapp 60% zum Vorjahr. Auch im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte führte die Erholung der Durchschnittspreise zu einem höheren operativen Ergebnis (+36%). Für K+S wirkte sich hier zudem der stärkere US-Dollar positiv aus. Daneben leisteten Einsparungen aus dem Programm „Fit für die Zukunft“ den erwarteten Beitrag zum Unternehmenserfolg.    

Konzernergebnis nach Steuern ebenfalls über Vorjahr  

Das um die Marktwertveränderungen der Derivate bereinigte Konzernergebnis nach Steuern betrug in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 198 Mio. € und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 40% an (Q1/14: 142 Mio. €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte im gleichen Zeitraum 1,04 € nach 0,74 € im Vorjahr.   

Planmäßig höhere Investitionen

Im ersten Quartal 2015 investierte die K+S Gruppe 200 Mio. € und damit rund 22% mehr als im Vorjahreszeitraum (Q1/14: 165 Mio. €). Der Großteil der Investitionen entfiel auf das Legacy Projekt in Kanada und das Maßnahmenpaket zum Gewässerschutz im hessisch-thüringischen Kalirevier.  

Legacy Projekt macht weiter gute Fortschritte

Beim Bau des neuen Kaliwerks in Kanada wurde im Berichtsquartal die detaillierte ingenieurtechnische Planung fertiggestellt. Des Weiteren standen die Beschaffung von Hauptkomponenten in den Bereichen Eindampfung, Kristallisation, Trocknung sowie Kompaktierung und die Errichtung des Stahlbaus der Fabrik im Vordergrund. K+S ist auf einem guten Weg, das Werk wie geplant ab Sommer 2016 in Betrieb zu nehmen, erste Tonnen Kalidüngemittel gegen Ende des Jahres zu produzieren und dabei das Investitionsbudget von 4,1 Mrd. kanadischen Dollar einzuhalten.     

Ergebnisausblick für 2015 bekräftigt

Der Umsatz der K+S Gruppe dürfte im Geschäftsjahr 2015 deutlich (bislang: moderat) über dem Wert des Vorjahres liegen (2014: 3,82 Mrd. €). Beide Geschäftsbereiche sollten von einem im Jahresvergleich höheren Durchschnittspreisniveau profitieren, welches insbesondere im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte auch durch die Wechselkurse positiv beeinflusst sein dürfte. Der Geschäftsbereich Salz sollte vor allem von höheren Preisen für Auftausalz und einem guten Voreinlagerungsgeschäft profitieren. Die Abweichung – verglichen mit der bisherigen Annahme eines moderat steigenden Umsatzes – ergibt sich aus einer höheren Mengenerwartung im Geschäftsbereich Salz.   
   
Die bei der Umsatzentwicklung beschriebenen Effekte gelten im Wesentlichen auch für das operative Ergebnis EBIT I. Aufgrund der positiven Entwicklung in den ersten drei Monaten bekräftigt die K+S Gruppe ihre Erwartung eines deutlichen Anstiegs des EBIT I gegenüber dem Vorjahr (2014: 641 Mio. €).   
   
Nach einem erfolgreichen Start wird das Programm „Fit für die Zukunft“ weiter umgesetzt. Die nachhaltige Verbesserung der Kosten- und Organisationsstruktur hat das Ziel, die Produktion sowie Verwaltungs- und Vertriebsfunktionen effizienter zu gestalten. Angestrebt wird, in den Jahren 2014 bis 2016 Kosten in einer Größenordnung von insgesamt 500 Mio. € gegenüber einer früheren Planung für diesen Zeitraum einzusparen. Neben tatsächlichen Einsparungen enthält dieser Betrag auch Kosten, die ursprünglich geplant waren aber vermieden wurden. Verglichen zum Vorjahr dürfte das Programm im Jahr 2015 einen leicht höheren Beitrag zum Ergebnis leisten (2014: gut 120 Mio. €). Der Fokus liegt insbesondere auf der Optimierung der Produktionsprozesse, der Logistik und der Beschaffung.    

Investitionen ziehen planmäßig an 

Das erwartete Investitionsvolumen der K+S Gruppe für das Jahr 2015 liegt bei rund 1,3 Mrd. € (2014: 1,2 Mrd. €). Davon entfällt der überwiegende Teil auf Ausgaben für das Legacy Projekt. Weiterhin ist ein erheblicher Betrag der Investitionen für die Umsetzung des Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz im hessisch-thüringischen Kalirevier vorgesehen.

Quelle: K+S

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