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Erfolgreiches Jahr 2015 für Implenia

Operatives Ergebnis auf vergleichbarer Basis über Vorjahr | Operativer Cashflow deutlich gesteigert | Dividendenzahlung auf 1.90 Franken erhöht | Auftragsbestand auf Rekordniveau | Zuversichtlicher Ausblick


Implenia erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen konsolidierten Umsatz von 3288 Mio. Franken, 368,4 Mio. Franken mehr als im Vorjahr. 487,9 Mio. Franken des Umsatzes sind auf die Übernahme von Bilfinger Construction zurückzuführen.

Das EBITDA stieg im Berichtszeitraum um 6,7% auf 161,4 Mio. Franken. Das EBIT der Geschäftsbereiche lag unter Ausklammerung der Amortisationskosten für die im Zuge der Übernahme von Bilfinger Construction erworbenen immateriellen Vermögenswerte (PPA), bei 107,7 Mio. Franken und damit um 4,2% über dem Vorjahreswert. Währungsbereinigt (like for like) entspricht dies einer Steigerung des EBITs um 5,4%. Auf vergleichbarer Basis erreicht die Implenia Gruppe für 2015 ein operatives Ergebnis von 102,6 Mio. Franken und übertrifft damit wie angekündigt das Vorjahresergebnis leicht. Dieses lag bereinigt um den IAS 19-Effekt bei 101,2 Mio. Franken. Nach Berücksichtigung der Amortisationskosten im Umfang von 22,7 Mio. Franken liegt das ausgewiesene operative Ergebnis der Gruppe bei 79,9 Mio. Franken. Die negativen Währungseffekte summierten sich auf 1,2 Mio. Franken.

Die Segmente Development, Schweiz und Infrastructure erzielten Ergebnisse auf oder über Vorjahresniveau. Insbesondere der Heimmarkt Schweiz überzeugte. Das Segment International blieb unter den Erwartungen.

Exklusive PPA erreichte das Konzernergebnis 67,8 Mio. Franken, nach 73,0 Mio. Franken im Vorjahr. Das ausgewiesene Konzernergebnis liegt für 2015 bei 52,0 Mio. Franken.

Cash generiert und Wert geschaffen

Der Free Cashflow für das Geschäftsjahr 2015 beläuft sich vor der Akquisition von Bilfinger Construction auf 103,6 Mio. Franken. Das entspricht einer Steigerung um 37,1% gegenüber dem Vorjahr (2014: 75,5 Mio. Franken). Nach Berücksichtigung der Akquisition resultiert immer noch ein positiver Free Cashflow von 16,2 Mio. Franken. Die Übernahme von Bilfinger Construction konnte somit vollständig aus dem laufenden Geschäft finanziert werden.

Implenia hat 2015 wiederum Wert geschaffen. Die Rendite auf das investierte Kapital beträgt trotz Belastungen aus der Akquisition von Bilfinger Construction hohe 29,2% und liegt damit deutlich über den durchschnittlichen Kapitalkosten von 9,5%.

Das Eigenkapital der Gruppe lag Ende 2015 mit 623,8 Mio. Franken in etwa auf Vorjahresniveau (2014: 629,8 Mio. Franken) obwohl Währungseffekte sowie Neubewertungen von Vorsorgeverpflichtungen (IAS 19) es mit 42 Mio. Franken belasteten. Die Akquisition von Bilfinger Construction erhöhte die Bilanzsumme auf 2725 Mio. Franken (2014: 2358 Mio. Franken). Entsprechend reduzierte sich die Eigenkapitalquote auf 22,9%, gegenüber 26,7% per Ende 2014. Damit verfügt Implenia nach wie vor über eine im Branchenvergleich solide Eigenkapitalbasis.

Höhere Dividendenzahlung

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung der Implenia AG vom 22. März 2016 die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende von 1.80 Franken je Aktie (Vorjahr: 1.80 Franken) und darüber hinaus einer Jubiläumsdividende von 0.10 Franken je Aktie anlässlich des heuer zehnjährigen Bestehens von Implenia.

Segment Development bestätigt Rekordergebnis aus dem Vorjahr

Das Segment Development, das sämtliche Aktivitäten der Gruppe in der Immobilien-Projektentwicklung in der Schweiz zusammenfasst, konnte 2015 das rekordhohe Ergebnis aus dem Vorjahr wiederholen. Das EBIT betrug 36,3 Mio. Franken. Dies entspricht einer Steigerung um 1,7% gegenüber 2014 (35,7 Mio. Franken). Das gute Ergebnis ist auf die starke Performance des Teams, die Qualität des Projekt-Portfolios und die anhaltend hohe Dynamik der Immobilienmärkte in den Grossregionen Zürich und Lac Léman zurückzuführen. Als Folge der erfolgreichen Projektrealisierung und der Zurückhaltung bei Landkäufen im gegenwärtigen Marktumfeld reduzierte sich die Landbank von 230 auf 196 Mio. Franken. Diese bildet indes weiterhin eine solide Basis für die erfolgreiche Entwicklung des Geschäfts.

Ergebnis auf Vorjahresniveau und beachtliches Auftragswachstum im Segment Schweiz

Das Segment Schweiz umfasst die Leistungen von Implenia im Schweizer Markt in den Bereichen Modernisierung von Wohn- und Geschäftsimmobilien, General-/Totalunternehmung, Hochbau sowie Strassen- und Tiefbau. Es erzielte im Berichtsjahr ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Das EBIT beträgt 38,8 Mio. Franken, nach 38,4 Mio. Franken im Jahr 2014. Mit rund zwei Dritteln ist das Segment nach wie vor massgeblich an der Gesamt-Produktionsleistung der operativen Einheiten von Implenia beteiligt. Stark entwickelt hat sich 2015 die Modernisierung von Wohn- und Geschäftshäusern. Insgesamt zufriedenstellend war die Geschäftsentwicklung über die Sprachregionen der Schweiz hinweg gesehen: Während die Romandie im Hoch-, Strassen- und Tiefbau erneut mit einer starken Leistung glänzte, konnte der Geschäftsgang in der Deutschschweiz nicht die gleiche Dynamik erzeugen. Im klassischen General- und Totalunternehmergeschäft resultierte ein Ergebnis unter den Erwartungen. Vor allem der Geschäftsgang in den ersten sechs Monaten blieb hinter den gesteckten Zielen zurück. Die Leistung konnte in der zweiten Jahreshälfte verbessert, der Rückstand aber – wie bereits zum Halbjahr angekündigt – nicht aufgeholt werden. Der Auftragsbestand des Segments liegt mit 2648 Mio. Franken um beachtliche 30,7% über dem Vorjahreswert. Das bereits im ersten Halbjahr erfreuliche Auftragswachstum setzte sich während der zweiten Jahreshälfte fort.

Segment Infrastructure mit guter Performance und starker Akquisitionsleistung

Das Segment Infrastructure, in dem Implenia die Kompetenzen in den Bereichen Tunnelling, Spezialtiefbau und Grossprojekte in den Heimmärkten von Implenia und darüber hinaus bündelt, hat im Geschäftsjahr 2015 gut gearbeitet. Vor Abzug der Amortisationskosten für die im Zuge der Übernahme von Bilfinger Construction erworbenen immateriellen Vermögenswerte belief sich das EBIT auf 17,5 Mio. Franken. Das entspricht einem Plus von 34,4% gegenüber dem Vorjahr (13,0 Mio. Franken). Das ausgewiesene EBIT liegt bei 8,1 Mio. Franken. Die gute operative Leistung hat mehrere Gründe: Zum einen entwickelten sich die Tunnelbaustellen in der Schweiz weiterhin sehr erfreulich. Zum anderen wurde das NEAT Grossprojekt definitiv erfolgswirksam abgeschlossen. Auch die ausländischen Projekte entwickelten sich mehrheitlich gut und zwar sowohl die Projekte auf Seiten Implenia als auch die Projekte, die das Portfolio der Gruppe seit der Übernahme von Bilfinger Construction ergänzen. In der Projektakquisition konnte das Segment Infrastructure 2015 in allen definierten Heimmärkten Erfolge verbuchen und den Auftragsbestand auf vergleichbarer Basis um nahezu 150% auf 1603 Mio. Franken steigern.

Regional divergierende Performance im Segment International

Das Segment International mit den Flächengeschäften in Deutschland, Österreich, Norwegen und Schweden sowie den Werken im Ausland weist im abgelaufenen Geschäftsjahr ein bereinigtes EBIT von 15,2 Mio. Franken aus, gegenüber 16,3 Mio. Franken im Jahr zuvor. Die Amortisationskosten für die Zeitwertaufdeckungen aus der Akquisition von Bilfinger Construction haben das EBIT mit 12,2 Mio. Franken belastet. Negativ auf das Ergebnis 2015 wirkte sich auch die Abwertung von Euro, Norwegischer Krone und Schwedischer Krone aus. Die Währungseffekte auf Ebene Umsatz beliefen sich auf 72,0 Mio. Franken und auf Ebene EBIT auf 1,1 Mio. Franken. Das ausgewiesene EBIT für das Geschäftsjahr 2015 betrug 3,0 Mio. Franken. Das Geschäft in Deutschland und Österreich ist im Berichtsjahr gut gestartet und hat einen positiven Ergebnisbeitrag geleistet. Unter den Erwartungen blieb hingegen der Geschäftsgang in Norwegen, was von der soliden Entwicklung in Schweden nicht ausgeglichen werden konnte. Wie Mitte Jahr kommuniziert, hat in Norwegen der Ausbau der betrieblichen Strukturen und der personellen Ressourcen das Ergebnis belastet. Erfreulich verlief die Entwicklung der Kieswerke in Mali und in der Elfenbeinküste, die ihren Ergebnisbeitrag in Schweizer Franken trotz negativer Währungseinflüsse zu steigern vermochten. Sehr erfolgreich war Implenia in Norwegen und Schweden in der Akquisition neuer Projekte. Die ausgezeichnete Akquisitionsleistung widerspiegelt sich im Auftragsbestand, der per Ende Dezember 2015 mit 879 Mio. Franken um beachtliche 166,7% über dem Vorjahreswert liegt.

Auftragsbuch auf Rekordniveau

Der Auftragsbestand auf Gruppenebene liegt mit 5134 Mio. Franken per Ende 2015 deutlich, um 71,0%, über dem Vorjahreswert (2014: 3002 Mio. Franken). Davon sind netto, das heisst nach Abzug der abgearbeiteten Leistung, 349 Mio. Franken auf die Erstkonsolidierung von Bilfinger Construction zurückzuführen. Das erfreuliche organische Auftragswachstum der ersten sechs Monate hat sich in der zweiten Jahreshälfte noch beschleunigt. Die Qualität des Auftragsbuchs, gemessen an den vorkalkulierten Margen, ist besser als vor Jahresfrist.

Zuversichtlicher Ausblick

Das Volumen der geplanten Bauausgaben in der Schweiz zog in der zweiten Jahreshälfte 2015 wieder leicht an, nachdem es in den beiden Vorjahren klar rückläufig war. Damit konsolidiert sich die Bauwirtschaft auf hohem Niveau. Verschiedene Prognosen rechnen für 2016 mit einem leichten Wachstum der Bauinvestitionen. Allerdings bleiben die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten als Folge der sogenannten «Masseneinwanderungsinitiative» und des starken Schweizer Frankens bestehen. Implenia bleibt auch für ihre Kernmärkte in Deutschland, Österreich, Norwegen und Schweden optimistisch. Die Infrastrukturinvestitionen sind – gestützt auf verschiedene Mehrjahrespläne der öffentlichen Hand sowie öffentlich-rechtlicher Institutionen – gesichert.

Dank intakter Marktaussichten blickt Implenia zuversichtlich ins Geschäftsjahr 2016. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt und von guter Qualität, was eine hohe Visibilität gewährleistet. Die Zuversicht wird gestützt durch die gesunde finanzielle Basis von Implenia sowie durch die unternehmerischen Fortschritte, die im Berichtsjahr erzielt wurden. Aus der Übernahme von Bilfinger Construction geht die Gruppe hinsichtlich technischer Kompetenz und geografischer Breite in Europa gestärkt hervor. Zudem hat Implenia nun eine Grösse erreicht, die es erlaubt, Synergieeffekte über die Schweiz hinaus noch besser zu nutzen. Die Gruppe sieht sich gut aufgestellt, um die künftigen Chancen zu nutzen und ihr Marktpotenzial voll auszuschöpfen. Das kommunizierte EBIT-Ziel von 140 – 150 Mio. Franken für den Zeitraum 2016/2017 behält somit unverändert seine Gültigkeit.

Erneuerung des Verwaltungsrats und Stärkung der Bau- sowie Marktkompetenz

Der Verwaltungsrat setzt seine bereits angekündigte Erneuerung fort. So stellen sich die bisherigen Verwaltungsräte Patrick Hünerwadel und Hans-Beat Gürtler an der ordentlichen Generalversammlung vom 22. März 2016 nicht mehr zur Wiederwahl. Patrick Hünerwadel verlässt nach fast 21 Jahren den Verwaltungsrat von Implenia und ihrer Vorgängerfirma Batigroup. Hans-Beat Gürtler, seit 2010 Mitglied, zieht sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Gremium zurück. Der Verwaltungsrat spricht Patrick Hünerwadel und Hans-Beat Gürtler seinen Dank für ihren Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung von Implenia aus. Der ordentlichen Generalversammlung vom 22. März 2016 schlägt der Verwaltungsrat die Wahl von Laurent Vulliet (58), Professor für Bodenmechanik an der eidgenössischen technischen Hochschule in Lausanne (EPFL), Ines Pöschel (47) Rechtsanwältin und Partnerin der Anwaltskanzlei Kellerhals Carrard sowie Kyrre Olaf Johansen (53), CEO des norwegischen Privatunternehmens Norsk Mineral AS, als neue Mitglieder des Gremiums vor. Wie bereits früher kommuniziert, wird Hans-Ulrich Meister der Generalversammlung als neuer Präsident des Verwaltungsrats zur Wahl vorgeschlagen. In Übereinstimmung mit der strategischen Ausrichtung von Implenia verstärkt der Verwaltungsrat mit dieser Erneuerung seine Bau- sowie Marktkompetenz und berücksichtigt auch die stark gestiegene Bedeutung der von Implenia erfolgreich bearbeiteten europäischen Märkte.

Quelle: Implenia

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