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Fahrrinnenausbau für Hamburger Hafen: Bagger rollen in Wedel an

Im August startet die HPA (Hamburg Port Authority) mit einem weiteren bedeutenden Teilprojekt der Fahrinnenanpassung: Die Fahrrinne wird auf einem Teilstück zwischen Blankenese und der Landesgrenze vertieft und auf 385 m verbreitert, um eine Begegnungsbox für die ganz großen Schiffe zu schaffen.

Wenn demnächst auch die riesigen Containerschiffe hier einander passieren können, spart dies Wartezeiten und verbessert so nachhaltig den Verkehrsfluss im Hafen. Das beim Bau der Begegnungsbox ausgehobene Baggergut wird für Unterwasserbauwerke in der Elbmündung verwendet, die dafür sorgen, dass sich Strömungen und Wasserstände durch den Fahrrinnenausbau nicht verändern.

Über die Fahrrinnenanpassung?

Die Fahrrinne, also der für die Seeschifffahrt genutzte Teil der Elbe, wird von Hamburg bis zur Elbmündung vertieft und an einigen Stellen verbreitert.

Anders als bei allen vorherigen Vertiefungen der Elbfahrrinne gibt es diesmal ein umfangreiches Strombaukonzept, um die Tideenergie zu dämpfen und damit größere Veränderungen der Strömung und der Wasserstände zu verhindern. Dazu werden aus dem ausgebaggerten Elbgrund mehrere Unterwasserbauwerke errichtet. Beeinträchtigungen der Umwelt durch den Ausbau werden durch umfangreiche ökologische Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen. In einem langfristigen Beweissicherungsprogramm werden Fachexperten den Zustand des Gewässers einschließlich dort lebender Pflanzen- und Tierarten laufend erfassen und auswerten.

Quelle: HPA Hamburg Port Authority

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