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Fehmarnbelt-Tunnel: Ausschreibung in Millionenhöhe weckt Interesse internationaler Technologiekonzerne

Großes Interesse am Auftrag für die elektrischen Anlagen im Fehmarnbelt-Tunnel: Auf die Ausschreibung im Gesamtwert von rund 750 Mio. € haben sich viele Unternehmen beworben. Femern A/S hat nun vier internationale Konsortien präqualifiziert.

Auf dänischer Seite sind die Bauarbeiten am Fehmarnbelt-Tunnel in vollem Gange. Als nächstes steht nun die Vergabe des Vertrags über die elektrischen Anlagen im 18 km langen Tunnel an.

Die Konsortien, die sich um diesen umfangreichen Vertrag bewerben, müssen in der Lage sein, die hohen Anforderungen an die Kontrollsysteme und Software sowie an die eigentlichen Anlagen im Tunnel zu erfüllen. Mit den Kontrollsystemen und der Software werden die zahlreichen elektrischen und mechanischen Anlagen des Tunnels überwacht und kontrolliert. Sie sorgen für den reibungslosen Betrieb und die effiziente Wartung des Tunnels.

Viele Unternehmen hatten sich um den Auftrag in Höhe von insgesamt 750 Mio. € beworben. Diese vier Konsortien haben sich nun erfolgreich für den weiteren Verlauf präqualifiziert:

  •     ABB-Saipem (Norwegen, Italien, Dänemark, Schweiz)
  •     Braveco (Schweden, Frankreich, Dänemark, Norwegen)
  •     Femern Technical Contractors (Österreich, Deutschland, Niederlande, Schweiz)
  •     SICE-Cobra (Spanien, USA, Schweden, Neuseeland, Australien)

„Der Bau des Fehmarnbelt-Tunnels ist in vollem Gang. Jetzt ist es an der Zeit, mit der Ausschreibung der umfangreichen elektrischen und mechanischen Anlagen des Tunnels zu beginnen. Wir sind mit den Konsortien, die sich für die Lösung der anspruchsvollen technologischen Aufgabe anbieten, sehr zufrieden“, sagt Claus F. Baunkjær, Vorstandsvorsitzender von Femern A/S.

Für Femern A/S ist es bei der Auftragsvergabe von entscheidender Bedeutung, dass die Anbieter in der Lage sind, den Fehmarnbelt-Tunnel mit klima- und umweltfreundlichen Anlagen auszustatten und ihn somit zukunftssicher zu gestalten.
Femern A/S rechnet damit, dass die vorläufigen Angebote der Anbieter bis Ende dieses Jahres eingehen. Die endgültigen Angebote werden für Mitte 2022 erwartet. Die Vertragsvergabe wird voraussichtlich im Herbst 2022 und der Beginn der Installationsarbeiten Anfang 2023 stattfinden.

Quelle: Femern A/S

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