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GeoKarlsruhe: BGR präsentiert Daten einer neuen Infraschall-Messung

Die BGR hat auf der internationalen geowissenschaftlichen Konferenz GeoKarlsruhe die ersten Daten einer neuen Untersuchung zum Einfluss von Windenergieanlagen (WEA) auf Infraschall-Messstationen zur Überwachung des Internationalen Kernwaffenteststoppvertrags (CTBT) vorgestellt.

Die Messungen wurden gemeinsam von der BGR und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) über mehrere Wochen an zwei Windparks in Niedersachsen bzw. Sachsen-Anhalt durchgeführt. Die Registrierung des Infraschalls erfolgte jeweils an sieben Messstellen entlang eines 3,5 km langen Profils. Infraschall-Signale entstehen im Wesentlichen als Wechselwirkung zwischen Turm und Rotorblatt der WEA als impulsartige Druckschwankungen, die sich mit Schallgeschwindigkeit in der Luft ausbreiten. Gemessen wurde mithilfe von hochempfindlichen Mikrobarometern, wie sie von der BGR bei der CTBT-Überwachung in der Station IS26 im Bayerischen Wald eingesetzt werden. Voraussetzung zur Erfüllung dieser Aufgabe ist ein Betrieb der Infraschall-Station ohne störende externe Einwirkungen.

Die bisher vorliegenden Daten der Infraschall-Messkampagne sind auf der Internetseite der BGR frei zugänglich. Auf diese Weise erhalten Interessierte die Möglichkeit, eigene Untersuchungen vorzunehmen. Auf einem wissenschaftlichen Workshop im Herbst sollen alle Ergebnisse öffentlich diskutiert werden.

Quelle: BGR

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