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K+S beschließt Investition in neues Solfeld in den Niederlanden

Am 22. März 2018 hat der Vorstand der K+S Aktiengesellschaft die Erschließung eines neuen Offshore-Solfelds beschlossen. Dazu wird der Konzern eine neue Kaverne für seine niederländische Produktionsstätte Frisia Zout B.V. in Harlingen bohren. K+S setzt damit ihre Konzernstrategie Shaping 2030 weiter um.


Frisia Zout ist das größte Siedesalzwerk der K+S Gruppe, das die Elektrolyseanlagen der chemischen Industrie in Europa beliefert und ein umfangreiches Produktsortiment von hochreinen Sortensalzen für eine Vielzahl industrieller Anwendungen herstellt. Die Sole für die Siedesalzproduktion wird mittels Bohrlochsolung aus Salzkavernen in einer Tiefe von rund 3.000 m gewonnen - momentan noch aus einem Onshore-Solfeld am Festland.

Auf der Grundlage einer neuen Gewinnungsgenehmigung der zuständigen Bergbaubehörden in den Niederlanden wird K+S ein neues Offshore-Solfeld tief unter dem Wattenmeer in der Nähe des Werks erschließen. Das neue Solfeld befindet sich unweit der Hafeneinfahrt Harlingen, dem sogenannten Havenmond-Gebiet, und wird ab 2019 über Richtbohrungen von Land aus erschlossen. Die erste neue Kaverne soll Ende 2020 in Betrieb gehen und die Produktion des Werks Frisia Zout um rund 25 Prozent auf zirka 1,2 Millionen Tonnen jährlich steigern. Weitere Ausbauten sind möglich.

„Mit dieser Investition sichern wir die Produktion von Frisia Zout für die nächsten Jahrzehnte“, resümiert Mark Roberts, Chief Operating Officer und Mitglied des Vorstands von K+S. „Wir haben diese Investition an den strategischen und finanziellen Zielen der K+S-Strategie Shaping 2030 ausgerichtet. Sie ist die Grundlage für eine erhebliche Produktionssteigerung und wird stark zur Entwicklung unseres Industriegeschäfts beitragen. Sie zeigt auch unseren verstärkten Fokus auf unsere Kunden sowie unsere Motivation, die wachsende Nachfrage bestehender und zukünftiger Kunden zu bedienen. Gleichzeitig entspricht der hocheffiziente Betrieb in Harlingen voll und ganz unseren Nachhaltigkeitszielen, denn unser Partner Omrin, der in der Nachbarschaft ein Abfallheizkraftwerk betreibt, versorgt Frisia Zout mit nachhaltiger Energie in Form von Dampf und Strom."

Quelle: K+S

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