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Massenkarambolage und Stromausfall im Tunnel Vösendorf – 200 Einsatzkräfte im Übungseinsatz

Reibungslose Kommunikation und rascher Ablauf sichern das Überleben!

Im Tunnel Vösendorf auf der S 1 Wiener Außenring Schnellstraße ereignet sich ein Unfall mit einem Lkw und fünf verletzten Personen. Eines der Unfallfahrzeuge fängt sofort Feuer. Der nachfolgende Verkehr hat keine Chance auszuweichen oder zu bremsen – acht Autos krachen ineinander. Noch bevor die Bergung der Unfallopfer beginnen kann, fällt im Tunnel der Strom aus. Das war das Übungs-Szenario, das Samstag 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Rettung, Autobahnpolizei und der Asfinag auf Trab gehalten hat. „Diese Übungen sind extrem wichtig", sagt Dagmar Jäger, Tunnelmanagerin der Asfinag, „Von der reibungslosen Abwicklung des Einsatzes und der guten Kommunikation unter den Einsatzkräften hängen Menschleben ab." Alle vier Jahre finden in den Autobahntunnel in Österreich Übungseinsätze in diesem Umfang statt. Und das Resümee der Übung im Tunnel Vösendorf stimmt beruhigend: „Die Zusammenarbeit hat hervorragend funktioniert", fasst Jäger zusammen, „Alle Einsatzmannschaften agierten hochprofessionell und haben bewiesen, dass sie für den Ernstfall bestens gerüstet sind."
Zum Glück waren beim gestrigen Schreckens-Szenario aber nur auf „schwerverletzt" geschminkte Übungsteilnehmer zu bergen. Mehr als 20 Autos und Lkws simulierten die Massenkarambolage und den Stau, der sich im rd. 900 Meter langen Tunnel Vösendorf bildete. Gemeinsam mit den Feuerwehren Vösendorf, Hennersdorf, Biedermannsdorf, Brunn und Perchtoldsdorf, dem Rot Kreuz Bruck und Mödling und der Autobahnpolizei Schwechat, Tribus und Alland waren auch die Asfinag Autobahnmeisterei Inzersdorf sowie die Überwachungszentrale, die Tunnel-Betriebs-Leitung und die Einsatztruppe der Traffic Manager gefordert. Neben der raschen Menschenrettung galt es, die Stromversorgung wieder zum Laufen zu bringen, um die Rauchentwicklung durch den Brand einzudämmen. Modernste Sicherheits-Technik und das perfekte Zusammenspiel aller Einsatz-Verantwortlichen sind entscheidend – auch bei Übungseinsätzen. Denn geübt wird in „Echtzeit". Wie im Real-Fall muss auch bei der Übung alles Schlag auf Schlag gehen.

Großübungen per Gesetz vorgeschrieben

Übungen dieser Art sind nicht nur sinnvoll, weil es im Fall des Falles lebensrettend sein kann, dass Einsatzorganisationen aufeinander eingespielt sind und auch alle  Einrichtungen in der Tunnelanlage – etwa Löschwasseranschlüsse – kennen. Die Großübungen sind auch per Gesetz vorgeschrieben: Laut Straßentunnel-Sicherheitsgesetz müssen in Tunnelanlagen mit einer Länge über 500 Metern alle vier Jahre Übungen in entsprechender Größenordnung durchgeführt werden.

Quelle: Asfinag

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