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Neuer Produktionsprozess für synthetischen Gips aus Industrieabfällen soll Kosten und Energieaufwand senken

Länder ohne natürliche Gipsvorkommen können dieses wichtige Baumaterial künftig aus Industrieabfall herstellen, genauer gesagt aus verbrauchter Schwefelsäure und Kalziumcarbonat.

Das synthetische Material übertrifft das natürliche bei einigen Qualitätskriterien, erfüllt also alle Anforderungen der Bauindustrie, sagen Forscher aus Russland, Weißrussland und Irland.

(Anm. der Red.: Zurzeit wird sogenannter Reagips zumeist aus konventionellen Kraftwerken in der Rauchgasentschwefelung gewonnen. Mit dem zunehmenden Wegfall von Stein- und Braunkohlenkraftwerken wird nach Ersatz gesucht. Dieser wird derzeit vor allem in natürlichen Gipsvorkommen gesehen.)

Material sofort pulverförmig

Die Wissenschaftler haben Schwefelsäure, die als Abfallprodukt bei der Herstellung von hitzefesten Fasern übrigbleibt, und Karbonatkomponenten, ebenfalls Reststoffe, mit Kalkstein gemischt. Dass so hergestellte Material besteht zu 95 Prozent aus Calciumsulfat-Dihydrat, also Gips. Je nach Prozessführung entstanden einfacher Baugips, hochfester Gips und Anhydrit, der zur Herstellung von Keramiken und als Zuschlagstoff in der Zementherstellung genutzt wird.

Ein wichtiger Vorteil bei der Herstellung von synthetischem Gips liegt darin, dass er gleich pulverförmig vorliegt. Natürlicher Gips muss mit hohem Energieaufwand fein gemahlen werden. Daher wird die Herstellung von Baustoffen wie Gipskartonplatten auf Basis von synthetischem Gips die Kosten durch Vereinfachung der Produktionstechnologie deutlich senken.

Viele wertvolle Eigenschaften

Gipsbindemittel sind im Bauwesen weitverbreitet. Sie haben wertvolle Eigenschaften wie geringes Gewicht, geringe Wärme- und Schallleitfähigkeit, Feuerbeständigkeit und leichte Formbarkeit. Darüber hinaus sind Gipsbindemittel hypoallergen und verursachen keine Silikose, eine Berufskrankheit im Baugewerbe, die durch das Einatmen von Staub verursacht wird, der freies Siliziumdioxid enthält.

An der Entwicklung beteiligt waren Forscher der National University of Science and Technology Misis, der University of Limerick, der Belarussischen Staatlichen Technologischen Universität und des Instituts für Allgemeine und Anorganische Chemie der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus.

Quelle: Pressetext

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