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Prof. Thomas Bauer neuer Präsident des Verbands der Europäischen Bauwirtschaft (FIEC)

Prof. Thomas Bauer, Aufsichtsratsvorsitzender der Bauer AG und Mitglied des Präsidiums des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie e. V., ist anlässlich der Generalversammlung des Verbands der Europäischen Bauwirtschaft (FIEC) am 22. Mai 2020 einstimmig zum Präsidenten der FIEC gewählt worden. Er folgt dem Norweger Kjetil Tonning und wird das Präsidentenamt des europäischen Bauspitzenverbands zwei Jahre lang, also bis zum Sommer 2022 ausüben. „Gerne übernehme ich dieses Amt in einer für Europa schwierigen Zeit“, so Thomas Bauer. Bereits seit 2017 war er Mitglied des Präsidiums der FIEC und leitete in dieser Funktion den Bereich Wirtschaft und Recht. Von 2011 bis 2016 war er Präsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie.

Die FIEC hat aktuell 32 Mitgliedsverbände in 28 europäischen Ländern und vertritt als europäischer Dachverband die Interessen der europäischen Bauwirtschaft gegenüber den EU-Institutionen (Kommission, Rat und Parlament). Außerdem vertritt die FIEC die Arbeitgeberseite im europäischen sektoralen Sozialen Dialog für den Bausektor. Im Jahr 2019 belief sich das Bauvolumen in den 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union auf über 1,4 Billionen Euro, europaweit waren in den rund 3,3 Mio. Baufirmen fast 15 Mio. Menschen beschäftigt.

Thomas Bauer tritt sein Amt in schwieriger Zeit an. Die Covid-19-Pandemie hat auch auf die europäische Bauwirtschaft gravierende Auswirkung – wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß in den einzelnen Mitgliedstaaten der EU. Während es in Deutschland und im Norden Europas bislang nur vereinzelt zu Baustellenschließung kam, sind die Bauaktivitäten in Südeuropa um ca. 60 bis 70 % zurückgegangen – ein beispielloser Absturz. Unsicherheiten über die Durchführung geplanter Investitionen durch Wirtschaft, Staat und Privathaushalte werden die Bauwirtschaft europaweit das ganze Jahr über begleiten.

„Vor diesem Hintergrund werde ich mich als neuer FIEC-Präsident dafür einsetzen, dass der kürzlich von den EU-Staaten und Regierungen vorgeschlagene Wiederaufbauplan für die Corona-geschädigte EU-Wirtschaft auch signifikante Investitionen in die europäische Infrastruktur sowie in die energieeffiziente Sanierung des Gebäudebestands umfasst“, erklärt Thomas Bauer. Zudem fordert die FIEC von den EU-Institutionen ein zusätzliches Engagement, damit die Arbeitnehmerfreizügigkeit und die Dienstleistungsfreiheit in der Europäischen Union schnellstmöglich wiederhergestellt werden.

Quelle: Bauer Gruppe

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