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Ramboll setzt Düker einer Bundeswasserstraße im nördlichen Ruhrgebiet instand

Die Düker des Wesel-Datteln-Kanals sind nach knapp 100-jähriger Nutzungsdauer baufällig. Durch die Erneuerung stellt Ramboll die weitere Nutzung der Binnenwasserstraße durch die ansässige Großindustrie sicher.


Der Wesel-Datteln-Kanal verbindet das nördliche Ruhrgebiet über den Rhein mit den Seehäfen Rotterdam, Antwerpen, Amsterdam und Zeebrugge. Die am Kanal ansässige Großindustrie hat heute einen Großteil der Ver- und Entsorgungslogistik auf diesen Schifffahrtskanal ausgerichtet.

Der in den in den 1920er-Jahren gebaute und zwischen 1966 und 1990 mehrstufig verbreiterte Kanal wird von mehreren Gewässern gekreuzt, die in Dükern unter der Schifffahrtsstraße hindurchgeleitet werden. Sechs dieser Düker sind im Laufe der fast 100-jährigen Nutzungsdauer baufällig geworden und müssen nun erneuert werden.

Von der Bauwerkskonstellation bis zur Ausschreibung

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich hat Ramboll mit der gesamten Planung der Erneuerung der Düker beauftragt. Unsere Experten identifizieren die technisch und wirtschaftlich geeignetsten Bauwerkskonstellationen und bereiten die Genehmigung der Bauvorhaben sowie die Ausschreibung der Bauleistungen vor.

Bei der Planung muss zunächst die Entscheidung zwischen einem Neubau der Düken mit tiefen Schachtbauwerken seitlich der Ufer und Rohrvortrieb unterhalb des Kanals oder Pipe Relining mit vermindertem Querschnitt im Altbestand getroffen werden. Zudem entwickelt Ramboll Lösungen, um die Einleitungs- und Auslassbauwerke sowie das Gewässerbett zum Anschluss der Gewässer nördlich und südlich der Kanalufer anzupassen.

Gefragte Leistungen für alle Binnengewässer

„Bei dem Projekt für das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich können wir unsere Erfahrung im Dükerbau einbringen, die wir zuletzt beispielsweise beim Versorgungsdüker unter der Schleuse Kiel-Holtenau unter Beweis stellen konnten“, erklärt Rambolls Projektleiter Sören Latte. „Wir freuen uns insbesondere, dass wir mit der Arbeit am Wesel-Datteln-Kanal zeigen können, dass unsere Kompetenz nicht nur im norddeutschen Raum gefragt ist, sondern auf sämtlichen Binnengewässern zur Anwendung kommen kann.“

Quelle: Ramboll Deutschland

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