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Rückgrat nachhaltiger Mobilität: Ramboll plant Ausbau des Knotenpunkts Köln-Westspange

Mehr als 440.000 Züge und 100 Millionen Fahrgäste passieren den Kölner Hauptbahnhof im Jahr. Tendenz steigend. Ein wesentlicher Bestandteil des Ausbaus des Knoten Köln ist die Realisierung des Projektes Köln-Westspange. Die Ingenieurgemeinschaft Obermeyer/Ramboll wurde Anfang Februar 2021 von der Deutschen Bahn AG mit der Planung beauftragt.

Das Projekt bildet das Rückgrat für die Erweiterung des S-Bahn-Netzes im Knoten Köln und beinhaltet die Erweiterung der heutigen viergleisigen Strecke um zwei zusätzliche Gleise für den S-Bahn Betrieb von Köln-Hansaring über Köln-West bis Hürth-Kalscheuren. Es ist wichtig für das europäische Schienennetz und zentral für den Ausbau nachhaltiger Mobilität in Deutschland.

Der Auftrag für die Realisierung des Projekts Köln-Westspange PA1 umfasst klassische ingenieurtechnische Leistungen: Von Köln Hansaring bis Süd planen wir die Leistungsphasen 1 und 2, mit der zusätzlichen Option auf die Leistungsphasen 3 und 4. „Konkret heißt das, dass wir an der Planung von zehn Brücken, drei Stationen, diversen Gleisanlagen und Aspekten des Lärmschutzes sowie der Technischen Streckenausrüstung beteiligt sein werden“, sagt Hinrich Brümmer, Leiter des Heavy Rail Departments bei Ramboll in Deutschland.

CO2-freundliche Mobilität durch Verzahnung von Nah- und Fernverkehr

Der Ausbau der sogenannten „Westspange“ ist die Voraussetzung dafür, den Nahverkehr mit dem Knoten Köln zu verzahnen. So können S-Bahnen, beispielsweise über die noch nicht verbundene Eifelstrecke, in den Knoten Köln einfädeln.

„Nur wenn wir es schaffen den Wechsel zwischen Regional- und Fernverkehr nahtlos zu gestalten und Kapazitäten auszubauen, können wir die Attraktivität CO2-freundlicher Mobilität erhöhen. Der ÖPNV ist so gesehen das Rückgrat nachhaltiger Mobilität.“, sagt Brümmer. Es geht bei dem Projekt um einen großen Ausbau, der eine zentrale Rolle im deutschen Schienennetz spielt. „Das kann man sich allein aufgrund des Bevölkerungsreichtums der Region und der intensiven Vernetzung der Städte in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus gut vorstellen“, erläutert Brümmer.

BIM-Planung schafft Klarheit während der Planungsphase

Als Unternehmen mit nordischen Wurzeln setzen wir auf eine nachhaltige Entwicklung unter mithilfe moderner Technologien. Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von unserer Erfahrung mit digitalen Planungssoftwares. Auch in diesem Projekt kommt Building Information Modelling (BIM) zum Einsatz.

Ramboll arbeitet seit Jahren mit Drohnen, Laserscanning und 3D-Fotografie. Die so gesammelten Daten werden genutzt, um optimale Planungsprozesse zu erzielen. Für die Auftraggeberinnen und -geber bedeutet der Einsatz mehr Planungssicherheit und den Ausschluss unerwarteter Hürden während des Ausbaus.

Quelle: Ramboll

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