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Sächsischer Erzbergwerksbetreiber SME AG für Mittelstandspreis nominiert Featured

Pöhlaer Erzbergwerksbetreiber als einziges Unternehmen der Bergbaubranche für den Großen Preis des Mittelstandes nominiert

Die Saxony Minerals & Exploration AG (SME AG) mit Sitz in Halsbrücke im Landkreis Mittelsachsen gilt als Experte bei der Gewinnung der sogenannten bergfreien Bodenschätze Wolfram, Fluorit, Zinn, Indium, Nickel und anderer Erze in Sachsen. Diese findet das mittelständische Unternehmen, das zurzeit 32 Mitarbeiter beschäftigt, in einem mehrere Tausend Quadratmeter großen, flachen Gelände bei Pöhla-Globenstein im Erzgebirge. Zudem liegen behördliche Erlaubnisse für drei weitere Gebiete vor, die zum Teil bereits erkundet werden. Für das besondere Engagement im sächsischen Erzgebirge wurde das Unternehmen nun sogar für den Großen Preis des Mittelstandes vorgeschlagen und erreichte dabei bereits den Sprung auf die umkämpfte Juryliste.

Über 170 Meter tief graben sich die Bergbau-Kumpel in Pöhla, um auf die verschiedenen Rohstoffe zu stoßen und diese dann letztendlich abbauen zu können. Anschließend werden die geförderten Erze fachmännisch aufbereitet und auf dem Weltmarkt verkauft. Etwa 25 Millionen Euro investierte das Unternehmen seit 2017 in den Standort Pöhla. „Großunternehmen oder Konzerne stehen dabei nicht hinter dieser Summe“, erklärte SME-Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Reissner vor drei Jahren anlässlich des Startes und daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert. „Es handelt sich nur um natürliche Personen, die unter anderem auch aus der Region kommen“, so Reissner weiter. Der Mittelständler pflegt bei allen neuen Erkenntnissen und Vorgehen eine offene Kommunikation mit den Anwohnern der angrenzenden Erzgebirgs-Gemeinden und hält diese fortwährend über aktuelle Geschehnisse informiert. Noch für 30 bis 40 Jahre will die SME am Standort aktiv bleiben.

Bundesweit gingen beim Großen Preis des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung in diesem Jahr 4.970 Nominierungen ein. „Davon alleine 335 aus Sachsen“, freut sich Dr. Helfried Schmidt, Initiator und „Spiritus Rector“ des bundesweit überaus renommierten und begehrten Preises. Die Jury strich jedoch nach intensiven Prüfungen bereits im Vorfeld schon 290 Unternehmen von der Liste und beschäftigte sich anschließend nur noch mit den übrig gebliebenen 45 Vorschlägen, darunter eben auch der sächsischen SME AG. Wer ausgezeichnet wird, ist bislang noch völlig unklar. Für diesen Preis nominiert werden können Unternehmer nur von anderen Institutionen. Umso größer ist die Freude bei der SME AG über diesen Erfolg: „Ich freue mich sehr, dass unser Vorschlag es gegen eine übermächtige Konkurrenz schon bis auf die Juryliste geschafft hat“, freut sich Hans-Jürgen Friedrich, Vorstand der KFM Deutsche Mittelstand AG aus Düsseldorf. „Jetzt heißt es, kräftig die Daumen drücken für die Auszeichnungsveranstaltung.“ Beachtlich ist, dass die SME AG einer der ganz wenigen sächsischen Mittelständler ist, der es soweit schaffte. Zudem erreichte auch kein anderer Bergbaubetrieb nach Angaben der Oskar-Patzelt-Stiftung die Jurystufe des Mittelstandpreises, der am 12. September in Würzburg verliehen wird.

Seit 1994 findet die Verleihung des Großen Preises des Mittelstandes jährlich statt. Insgesamt wurden bereits über 18.000 Unternehmer aus den Bereichen Industrie, Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe nominiert, die zusammen mehrere Millionen Arbeitnehmer beschäftigen. Die Jury befasst sich mit den Kriterien „Gesamtentwicklung des Unternehmens“, der „Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen“, „Maßnahmen der Modernisierung und Innovation“, dem „Engagement in der Region“ sowie „Service, Kundennähe und dem Marketing“.

Quelle: SME AG

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