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Sensorik für Automatisierung im Bergbau: RWTH übernimmt Vorsitz der EUREG

An der RWTH erforscht „RockCutting“ eine Sensorik für eine autonom arbeitende Gewinnungsmaschine.  (Foto: Peter Winandy) An der RWTH erforscht „RockCutting“ eine Sensorik für eine autonom arbeitende Gewinnungsmaschine. (Foto: Peter Winandy)

 

Das Institute for Advanced Mining Technologies (AMT) der RWTH übernimmt den Vorsitz der European Rock Extraction Research Group, kurz EUREG genannt. Die Gruppe ist ein Zusammenschluss der Universitäten RWTH Aachen, TU Bergakademie Freiberg, TU Clausthal und Montanuniversität Leoben. Sie will gemeinsam die Forschung auf dem Gebiet des Lösens von Gestein im Berg- und Tunnelbau intensivieren.


„Die Automatisierung im Bergbau ist eines der drängenden Ziele für eine effiziente und sichere Versorgung mit mineralischen Rohstoffen der Zukunft. Und die Sensorik ist die Basis“, sagt Dr. Thomas Bartnitzki, akademischer Oberrat am AMT. Die RWTH-Forschungsgruppe „RockCutting“ entwickelt eine Sensorik, bei der eine autonom arbeitende Gewinnungsmaschine entscheiden kann, welches Material sie gewinnt. Das wichtigste „Sinnesorgan“ der Maschine ist ihr Gehör. Sie kann hören, welche Arten von Gesteinen in der Tiefe liegen. „Unsere Erkenntnisse bringen wir gezielt in die Forschungsgruppe ein“, so Bartnitzki.

Der Vorsitz wechselt jährlich. Das AMT setzt während seiner Zeit den Schwerpunkt in den Aufbau des Forschungs-Blogs www.eureg.blog und in die Planung der ersten „International Conference on High Performance Mining“ (www.hpm2018.org), die am 4. und 5. Dezember 2018 in Aachen stattfindet. Die Konferenz ist eine Plattform für den Austausch zwischen Industrie, Forschungseinrichtungen und Verbänden. Führende Bergbauunternehmen und Technologieanbieter geben einen Einblick in Erfolgsfaktoren für den Bergbau der Zukunft anhand von Praxisbeispielen.

Quelle: RWTH Aachen

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