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Sicherheit im Tunnel: Femern A/S arbeitet eng mit Behörden zusammen Featured

Tunnelsicherheit  (Quelle: Femern A/S) Tunnelsicherheit (Quelle: Femern A/S)

 

Der Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Puttgarden auf Fehmarn und der dänischen Insel Lolland soll einer der sichersten Tunnel der Welt werden. Dafür arbeitet Femern A/S eng mit den deutschen und dänischen Behörden in der F-SURR-Gruppe (Fehmarnbelt – Sicherheit, Unfall, Rettung und Räumung) zusammen.


”Das ist der sicherste Tunnelentwurf, mit dem wir uns bisher beschäftigt haben”, sagt der unabhängige Experte Christian Brauner von der „International Fire Academy“ (IFA). Im Auftrag der F-SURR-Gruppe haben die anerkannten IFA-Experten aus der Schweiz eine Analyse ausgearbeitet, die als Grundlage für die weitere Arbeit der Behörden rund um den Rettungs- und Feuerwehreinsatz im Tunnel dienen kann. Auf Fehmarn hat Femern A/S die Ergebnisse des Berichts jetzt präsentiert.

”Auch wenn das Notfallmanagement nach dem Staatsvertrag in der Zuständigkeit der Sicherheitsbehörden liegt, ist es selbstverständlich, dass Femern A/S als Projekt- und Betreibergesellschaft eine große Verantwortung für die Sicherheit im Tunnel zukommt”, sagt Kim Smedegaard Andersen, stellvertretender technischer Direktor bei Femern A/S.

Autos mit einer Panne, verlorene Gegenstände auf der Fahrbahn – die allermeisten Ereignisse im Tunnel kann die „Service- und Ersteinsatzeinheit” bewältigen, die Femern A/S einrichtet. Dank einer Verkehrsleitzentrale auf Lolland, die den Tunnel rund um die Uhr im Auge behält, und der Zugleitstelle in Kopenhagen können Ereignisse schnell erkannt werden. Darüber hinaus kontrollieren die Einsatzteams von Femern A/S den Straßentunnel laufend von Fahrzeugen aus. Außerdem trägt Femern A/S Sorge für die Ausrüstung und das besondere Training der Rettungskräfte für die Anforderungen im Tunnel.

Das Notfallkonzept für die Bauphase wird in Zusammenarbeit mit der F-SURR-Gruppe laufend weiterentwickelt. Für die Betriebsphase arbeitet Femern A/S ein Sicherheitskonzept aus, das vor der Eröffnung des Tunnels endgültig genehmigt wird. Darin sind Pläne für denkbare Notfallszenarien und die Zusammenarbeit mit den Behörden enthalten.

”Die enge und konstruktive Zusammenarbeit in der F-SURR-Gruppe hat zur Folge, dass die Zuständigkeiten klar verteilt und kommuniziert sind”, sagt Tunnelmanager Smedegaard Andersen. ”Den Fehmarnbelt-Tunnel zu durchqueren, wird mindestens genauso sicher sein, wie anderswo auf der Autobahn oder im Zug unterwegs zu sein.”

Quelle: Femern A/S

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