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Sika nach ersten neun Monaten in 2021 auf Rekordkurs – starkes Umsatz- und EBIT-Wachstum

  • Umsatzsteigerung von 18,1% in Lokalwährungen, Umsatz von CHF 6.862,7 Millionen (+18,2% in CHF)
  • Betriebsgewinn (EBIT) von CHF 1.054,0 Millionen (+32,2%), EBIT-Marge von 15,4%
  • Bisher 7 realisierte Akquisitionen: Kreps (Russland), DriTac (USA), BR Massa (Brasilien), Hamatite (Japan), American Hydrotech (USA), Bexel (Mexiko) und Landun (China)
  • Wechsel in der Konzernleitung mit Patricia Heidtman als neuer Chief Innovation and Sustainability Officer
  • Ausblick für 2021 bestätigt
    • Wachstum in Lokalwährungen von 13%–17% erwartet
    • Überproportionale EBIT-Steigerung, EBIT-Marge wird erstmals auf 15% ansteigen
  • Bestätigung der strategischen Ziele 2023 für nachhaltiges, profitables Wachstum

Trotz der weiterhin starken Auswirkungen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Engpässe bei der Beschaffung von Rohmaterialien konnte Sika den konsequenten Wachstumspfad fortsetzen und hat die ersten neun Monate des Jahres 2021 mit Rekordresultaten abgeschlossen. Der Umsatz konnte stark zulegen auf den neuen Rekordwert von CHF 6.862,7 Millionen. Dies entspricht einer Steigerung in Lokalwährungen von 18,1%. Der Währungseffekt betrug 0,1%. Der Akquisitionseffekt nach neun Monaten lag bei 1,3%, was für die Berichtsperiode ein organisches Wachstum von 16,8% ergibt. Gegenüber der Vergleichsperiode von 2019 betrug das organische Wachstum 10,2%.

Thomas Hasler, Vorsitzender der Konzernleitung: «Sika verfügt über ein großes Potenzial für weiteres Wachstum und langfristigen Erfolg, und zwar dank unserer weltweit führenden Position mit einem Marktanteil von rund 10 Prozent, dank Megatrends, die unsere Schlüsselmärkte antreiben, und dank eines noch nie dagewesenen Bedarfs an nachhaltigen Lösungen, um die anspruchsvollen globalen Klimaziele zu erreichen.»

Gestiegene Rohmaterialkosten, hoher Operating Leverage, Steigerung der EBIT-Marge

Die stark gestiegenen Kosten für Rohmaterialien führten in den ersten neun Monaten zu einer tieferen Bruttomarge von 52,6% (Vorjahr: 54,6%). Dank des hohen Volumens, der Preiserhöhungen und gezielter Effizienzsteigerungen bei Produktionsabläufen konnten Skaleneffekte erzielt werden. Die Betriebsgewinnmarge konnte klar gesteigert werden und erreichte einen Wert von 15,4% (Vorjahr: 13,7%). Somit stieg der Betriebsgewinn (EBIT) auf einen neuen Rekordwert von CHF 1.054,0 Millionen (Vorjahr: CHF 797,1 Millionen) und ist damit um +32,2% höher als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Zusätzlich zu den Skaleneffekten wurde der EBIT durch produktivitätssteigernde Maßnahmen sowie Synergien in Zusammenhang mit Akquisitionen positiv beeinflusst. Der Reingewinn konnte somit auf CHF 765,1 Millionen gesteigert werden (Vorjahr: CHF 561,5 Millionen).

Zweistelliges Wachstum in allen Regionen

Die Corona-Pandemie hat weiterhin starke Auswirkungen auf den Geschäftsgang in allen Regionen. Erneute Lockdowns in Teilen Asiens haben Auswirkungen auf die weltweiten Lieferketten. Durch die starke Marktstellung und die innovativen Produkte konnte Sika jedoch in allen Regionen Marktanteile dazugewinnen.

Die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) erzielte in den ersten neun Monaten eine Umsatzsteigerung in Lokalwährungen von 17,6% (Vorjahr: 3,8%). Wie schon im Jahr zuvor wuchsen das Distributions- und Renovationsgeschäft stärker als die anderen Geschäftsfelder. Eine starke Dynamik wies vor allem der private Wohnungssektor auf. Nahezu alle Länder der Region konnten zweistellige Wachstumsraten generieren. Von einem Wachstumsschub profitierten sowohl Osteuropa mit Russland, Rumänien, Serbien und Tschechien als auch Großbritannien sowie afrikanische Länder. Generell nahmen die Einkäufe von Sika Produktlösungen über E-Commerce-Plattformen überdurchschnittlich stark zu.

Die Region Americas erzielte ein Wachstum in Lokalwährungen von 19,3% (Vorjahr: 0,9%). Trotz einer anspruchsvollen Situation hinsichtlich der Lieferketten hat die Region zu einem deutlichen zweistelligen Wachstum zurückgefunden. Sehr stark entwickelten sich Mexiko, Kolumbien, Brasilien, Peru und Chile. In den USA konnte Sika an Dynamik zulegen. Wachstumstreiber waren insbesondere größere Instandsetzungsprojekte sowie Neubauprojekte im Bereich von Distributions- und Datenzentren. In der Region Americas bewährten sich die strategische Ausrichtung der Geschäftsaktivitäten auf Großstädte und Ballungszentren sowie die Konzentration auf große Infrastrukturprojekte und das erfolgreiche Cross-Selling.

Der Umsatz in Lokalwährungen in der Region Asien/Pazifik konnte um 20,7% (Vorjahr: 13,9%) gesteigert werden. Vor allem China mit zweistelligen, organischen Zuwachsraten hat von einer durchgehenden, ungebrochen starken Wachstumsdynamik profitiert mit einer großen Zahl von Infrastrukturprojekten und stark angestiegenen Verkäufen im Distributionsgeschäft. Indien entwickelt sich weiterhin dynamisch während die Länder Südostasiens, allen voran Vietnam, Malaysia und Thailand stark unter erneuten Lockdowns leiden. Weiterhin anspruchsvoll bleibt die Entwicklung in Japan. Die «Politik der geschlossenen Grenzen» macht der Bauwirtschaft zunehmend zu schaffen und neue Projekte werden verschoben.

Im Segment Global Business realisierte Sika ein Wachstum in Lokalwährungen von 9,9% (Vorjahr: -16,1%). In den ersten neun Monaten verzeichnete die Automobilindustrie starke Engpässe in der Lieferkette von elektronischen Bauteilen. Ist man bei den Autobauern anfangs des Jahres noch davon ausgegangen, dass sich die Volumen der gebauten Neuwagen gegenüber dem Vorjahr stark erholen, waren diese nun im dritten Quartal aufgrund der schwierigen Verfügbarkeit von Halbleiterteilen stark rückläufig. Angesichts dieser Umstände erwartet die Automobilindustrie bis Ende des Jahres ein Nullwachstum. Sika erwartet anhaltende Wachstumsimpulse durch die Megatrends im modernen Automobilbau, der Elektromobilität und der Leichtbauweise. Vor allem der Wechsel von traditionellen Antriebssystemen hin zu Elektromobilität hat sich während der Pandemie weiter beschleunigt, getrieben von diversen lokalen Unterstützungsprogrammen.

Verstärkung der strategischen Pfeiler Innovation, Nachhaltigkeit und operative Effizienz

Sika wird die strategischen Pfeiler Innovation, Nachhaltigkeit und Operative Effizienz durch Aufteilung in die Bereiche Innovation und Nachhaltigkeit und Operative Effizienz, Qualität und EHS stärken. Durch die Zusammenlegung der Bereiche Innovation und Nachhaltigkeit kann Sika das «Enabler»-Konzept schneller vorantreiben und gleichzeitig die operative Effizienz im gesamten Unternehmen steigern. Die folgenden Änderungen in der Konzernleitung treten zum 1. November 2021 in Kraft:

Patricia Heidtman tritt die Nachfolge von Frank Hoefflin als Mitglied der Konzernleitung in der neu geschaffenen Position der Chief Innovation and Sustainability Officer an. Patricia Heidtman kam 1998 als Chemikerin zu Sika. Im Jahr 2000 zog sie in die USA, wo sie für Automotive in verschiedenen Positionen im Bereich Forschung und Entwicklung und schließlich als Vice President R&D and Head of Innovation Management tätig war. 2019 kehrte sie in die Schweiz zurück, um die Funktion der Core Technology Head for Thermoplastic Systems zu übernehmen. Mit ihrer ausgezeichneten Erfolgsbilanz in der Führung multikultureller, globaler Teams und ihrem starken Engagement für Innovation und Nachhaltigkeit wird sie das «Enabler»-Konzept von Sika mit Lösungen, die leistungsstärker und nachhaltiger sind, weiter stärken können. Patricia Heidtman ist ausgebildete Chemikerin mit einem Abschluss der ETH Zürich.

Frank Hoefflin tritt die neu geschaffene Positon des Head Operations, Quality and EHS an. In seiner neuen Rolle wird Frank Hoefflin direkt an den CEO berichten, jedoch aus der Konzernleitung austreten.

Erfolgreiche Wachstumsstrategie – Bestätigung des Ausblicks für 2021

Sika bestätigt die strategischen Ziele 2023. Das Unternehmen bleibt weiterhin auf langfristigen Erfolg und profitables Wachstum ausgerichtet. Mit dem Fokus auf die sechs Eckpfeiler – Marktdurchdringung, Innovation, operative Effizienz, Akquisitionen, starke Unternehmenswerte und Nachhaltigkeit – will Sika bis 2023 jährlich um 6 bis 8% in Lokalwährungen wachsen. Seit 2021 strebt das Unternehmen die Steigerung seiner EBIT-Marge auf 15 bis 18% an. Projekte in den Bereichen Operations, Logistik, Beschaffung und Produktformulierungen sollen zu einer Verbesserung der Betriebskosten von jährlich 0,5% des Umsatzes beitragen. Als übergeordnetes Nachhaltigkeitsziel verpflichtet sich Sika, bis 2023 den CO2-Ausstoß pro verkaufter Tonne um 12% zu senken. Außerdem sollen alle Produktinnovationen bei erhöhter Leistungsfähigkeit noch nachhaltiger werden.

Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet Sika weiterhin ein Umsatzwachstum in Lokalwährungen von 13 bis 17% sowie eine überproportionale EBIT Steigerung. Die EBIT-Marge wird erstmals auf 15% ansteigen trotz einer anspruchsvollen Rohstoffpreisentwicklung und der Engpässe in den Lieferketten.

Quelle: Sika AG

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