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SMT Scharf AG startet mit Umsatz- und Ergebnisanstieg in das Geschäftsjahr 2022 Featured

Die SMT Scharf AG (WKN 575198, ISIN DE0005751986), ein weltweit führender Anbieter für kundenindividuelle Transportlösungen und Logistiksysteme für den Untertagebergbau, ist trotz der erschwerten Rahmenbedingungen gut in das neue Geschäftsjahr 2022 gestartet.

  • Konzernumsatz in Q1 2022 um rund 36 % auf 14,7 Mio. EUR gestiegen  
  • Operatives Ergebnis (EBIT) dank starkem Umsatzanstieg und Auflösung einer Rückstellung auf 5,5 Mio. EUR verbessert nach 2,0 Mio. EUR in Q1 2021
  • Auftragsbestand von 33,8 Mio. EUR schafft solide Ausgangslage
  • Ausblick 2022: Volatiles Marktumfeld vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges sorgen weiterhin für Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung

So steigerte SMT Scharf im ersten Quartal 2022 den Konzernumsatz um 36,3% auf 14,7 Mio. EUR nach 10,8 Mio. EUR im ersten Vorjahresquartal. Zu der positiven Umsatzentwicklung konnten sowohl das Neuanlagengeschäft als auch das ertragsstarke After-Sales-Geschäft beitragen. Der deutliche Anstieg des Konzernumsatzes als auch die Auflösung einer Rückstellung in Höhe von 4,2 Mio. EUR wirkten sich entsprechend positiv auf die Ergebnisentwicklung aus. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) für das erste Quartal 2022 erhöhte sich signifikant auf 5,5 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahresquartal (Q1 / 2021: 2,0 Mio. EUR).

Der Vorstandsvorsitzende der SMT Scharf AG, Hans Joachim Theiß, kommentiert die Geschäftsentwicklung: „In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2022 sah sich die SMT Scharf Gruppe mit herausfordernden Marktbedingungen konfrontiert. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie des Ukraine-Krieges seit Ende Februar führten zu einer zurückhaltenden Aktivität auf den internationalen Märkten für Bergbauausrüstung. Daneben sind Geschäftsaktivitäten in den relevanten Zielmärkten zum Teil nur eingeschränkt möglich, wie die derzeitigen Reisebeschränkungen in China zeigen. Erfreulich ist, dass unsere klare strategische Geschäftsausrichtung auch im ersten Quartal zum Unternehmenserfolg wesentlich beitragen konnte.“

Im Neuanlagengeschäft erwirtschaftete SMT Scharf im ersten Quartal 2022 Umsatzerlöse in Höhe von 6,5 Mio. EUR (Q1 / 2021: 3,5 Mio. EUR). Der Umsatz im Service- und Ersatzteilgeschäft summierte sich auf 8,0 Mio. EUR an (Q1 / 2021: 7,1 Mio. EUR). Des Weiteren konnten im Bereich Sonstiges Umsätze von 0,2 Mio. EUR erzielt werden, die damit auf Vorjahresniveau lagen (Q1 / 2021: 0,2 Mio. EUR).

Nach Segmenten betrachtet entfiel mit 78 % (Q1 / 2021: 61 %) der größte Umsatzanteil weiterhin auf den Kohlemarkt, während sich der Anteil des Segments Mineralbergbau im Berichtszeitraum auf 18 % verringerte (Q1 / 2021: 34 %). Daneben erreichte das Segment „Andere Industrien“ einen Anteil des Konzernumsatzes von 3 % (Q1 / 2021: 3 %). Zudem entfiel auf das Segment Tunnel ein Umsatzanteil von 1 % (Q1 / 2021: 2 %).

Der Auftragseingang der SMT Scharf Gruppe lag in den ersten drei Monaten 2022 bei 21,7 Mio. EUR und damit leicht unter dem Vorjahreswert (Q1 / 2021: 22,5 Mio. EUR). Zum Stichtag 31. März 2022 belief sich der Auftragsbestand auf 33,8 Mio. EUR (Q1/2021: 48,3 Mio. EUR). Im Vorjahr hatte die verzögerte Umsatzrealisierung bei den China-III-Aufträgen zu einem außerordentlich hohen Auftragsbestand geführt.

Angesichts des volatilen Marktumfelds und den Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie der Corona-Pandemie sieht SMT Scharf für sein Geschäft weiterhin erhebliche Unsicherheitsfaktoren, die die Planbarkeit erschweren. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Faktoren auf die Geschäftstätigkeit von SMT Scharf werden fortlaufend geprüft, sind jedoch derzeit noch nicht abschließend quantifizierbar. Aus diesem Grund sieht der Vorstand der SMT Scharf AG weiterhin von einer quantitativen Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2022 ab, bis eine hinreichende Visibilität besteht und valide Aussagen zur weiteren Geschäftsentwicklung möglich sind.

„In Russland sind die mittelfristigen Aussichten für unser Unternehmen ungewiss. Gemäß der weiteren EU-Sanktionen ist es SMT Scharf ab dem 10. Juli 2022 untersagt, fertige Maschinen nach Russland auszuliefern. Lediglich bestimmte Ersatzteile, die nicht den Ausfuhrbeschränkungen unterliegen, können dann noch an Kunden zugestellt werden. Eine Herausforderung sind seit Ausbruch des Krieges auch die erhöhten Wechselkursrisiken, die zu einer Verteuerung unserer Produkte führen. Um das finanzielle Risiko weitgehend zu reduzieren, arbeiten wir kontinuierlich daran, negative Währungseffekte zu minimieren und bessere Zahlungsbedingungen zu erreichen“, so Hans Joachim Theiß.

Der vollständige Bericht für das erste Quartal 2022 wird unter www.smtscharf.com im Investor-Relations-Bereich veröffentlicht.

Quelle: SMT Scharf AG

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