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SMT Scharf AG steigert Umsatz und Ergebnis zweistellig

  • Konzernumsatz auf 70,8 Mio. EUR deutlich gesteigert
  • Operatives Ergebnis (EBIT) mit 5,3 Mio. EUR am oberen Prognoserand
  • Unternehmensstrategie u.a. durch Zukauf von RDH erfolgreich fortgeführt
  • Positiver Ausblick für 2019 angesichts verstärkter Investitionen im Untertagebergbau


Die SMT Scharf AG, ein weltweit führender Anbieter für kundenindividuelle Transportlösungen und Logistiksysteme für den Untertagebergbau, hat nach finalen Geschäftszahlen ein deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erzielt. Den Konzernumsatz konnte SMT Scharf im Berichtsjahr um 35,9% auf 70,8 Mio. EUR deutlich steigern (2017: 52,1 Mio. EUR). Gleichzeitig erzielte das Unternehmen ein operatives Ergebnis (EBIT) von 5,3 Mio. EUR (2017: 4,5 Mio. EUR), was einem Anstieg von 16,5% entspricht. Das Konzernjahresergebnis hat SMT Scharf im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Mio. EUR auf 4,6 Mio. EUR (2017: 4,0 Mio. EUR) verbessert.

Der Vorstandsvorsitzende der SMT Scharf AG, Hans Joachim Theiß, zeigt sich mit der Geschäftsentwicklung im Jahr 2018 zufrieden: „Wir haben sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich gesteigert und damit unsere ursprünglichen Erwartungen zu Geschäftsjahresbeginn teilweise übertroffen. Dies zeigt, dass wir unsere strategischen Maßnahmen konsequent umsetzen und in der Lage sind, die Möglichkeiten, die der Markt uns momentan bietet, überproportional zu nutzen. Mit dem Zukauf von RDH Mining Equipment haben wir weiter an Schlagkraft gewonnen und unser Portfolio um gummibereifte Diesel- und Elektrofahrzeuge für den Nicht-Kohle- und Salzbergbau sowie Tunnelbaustellen erweitert.“

Auch im Schlussquartal 2018 konnte SMT Scharf den Trend eines starken Umsatzwachstums bestätigen. Der Konzernumsatz erreichte in diesem Zeitraum 23,7 Mio. EUR. Damit lag er um 40,2% höher als im Vorjahresquartal (Q4 / 2017: 16,9 Mio. EUR) und trug damit wesentlich zum deutlich positiven Umsatzwachstum im Gesamtjahr 2018 bei. Analog erhöhte sich die Betriebsleistung auf 71,0 Mio. EUR (2017: 53,1 Mio. EUR). Angesichts steigender Investitionen von Bergwerksbetreibern entwickelte sich das Neuanlagengeschäft ausgesprochen dynamisch. Der Umsatzanteil für Neuanlagen übersprang vor dem Hintergrund der guten Branchenkonjunktur und der strategisch orientierten Marktexpansion von SMT Scharf mit 50,3% die 50-Prozent-Marke (2017: 43,6%). Auch im Ersatzteil- und Servicegeschäft konnte das Unternehmen zulegen, wo es einen Umsatzanteil von 49,7% erreichte (2017: 56,4%). Weiterhin entfiel der überwiegende Teil des Konzernumsatzes mit 78,7% bzw. 55,7 Mio. EUR auf das Kohlesegment (2017: 83,6% bzw. 43,6 Mio. EUR). Auch im Segment „Nicht-Kohle“ wurde der Umsatz mit 21,0 % auf 14,9 Mio. EUR gesteigert (2017: 16,2% bzw. 8,4 Mio. EUR).
 
Daneben ist der Anteil der von SMT Scharf im Ausland erzielten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2018 gestiegen und liegt nun bei 98% (2017: 95%). Zum wichtigsten Markt entwickelte sich China, wo die Nachfrage im Bergbau- und Energiesektor spürbar anzog. Im chinesischen Markt erhöhte SMT Scharf den Umsatz merklich auf 28,3 Mio. EUR nach 14,1 Mio. EUR im Vorjahr. Ein wichtiger Zielmarkt bleibt auch Russland (und GUS) mit einem Umsatzanteil von 22,0% beziehungsweise 15,6 Mio. EUR (2017: 32,6% beziehungsweise 17,0 Mio. EUR). Der in Deutschland verbliebene Umsatz ging auf 1,5 Mio. EUR bzw. 2,1% planmäßig weiter zurück (2017: 2,5 Mio. EUR beziehungsweise 4,8%).

Die Materialaufwandsquote (in Relation zur Betriebsleistung) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 58,6% (2017: 57,5%), was auf das erhöhte Auftragsvolumen von Lieferanten im Berichtszeitraum zurückzuführen ist. Die Personalaufwandsquote (in Relation zur Betriebsleistung) lag mit 21,4% trotz der im Vergleich zum vergangenen Geschäftsjahr höheren Mitarbeiterzahl unter dem Vorjahreswert (2017: 23,9%). Insgesamt erzielte die SMT Scharf Gruppe im Berichtsjahr ein deutlich verbessertes operatives Ergebnis (EBIT) von 5,3 Mio. EUR (2017: 4,5 Mio. EUR). Entsprechend lag die EBIT-Marge (in Relation zur Betriebsleistung) bei 7,5% (2017: 8,6%). Der relative Rückgang ist auf zukunftsträchtige Investitionen in Marktanteile, neue Märkte und Produktbereiche zurückzuführen, womit SMT Scharf den Grundstein für weiteres zukünftiges Wachstum von Umsatz und Ergebnis gelegt hat. Das Ergebnis je Aktie lag entsprechend bei 1,01 EUR (2017: 0,94 EUR).  

Im Berichtsjahr betrug der Auftragseingang der SMT Scharf Gruppe 75,3 Mio. EUR (2017: 51,5 Mio. EUR), während der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2018 bei 19,7 Mio. EUR lag (31. Dezember 2017: 15,2 Mio. EUR). „Bergwerksunternehmen werden aufgrund höherer Rohstoffpreise weiter in neue Anlagen, Ausrüstungen und Technologien investieren. Allerdings sind viele Märkte von einer hohen Wettbewerbsintensität geprägt. Insgesamt sehen wir SMT Scharf gut positioniert, um auf den wichtigen Bergbaumärkten weltweit von der robusten Branchenkonjunktur zu profitieren. Auch 2019 wollen wir unsere Wachstumsstrategie konsequent fortführen. In dieser Hinsicht sind für uns M&A-Aktivitäten weiter eine attraktive strategische Option, um unser Produktportfolio auszubauen“, so Theiß.

Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet der Vorstand der SMT Scharf AG mit einem Konzernumsatz in einer Spanne von 72 bis 75 Mio. EUR bei einem EBIT im Korridor von 5,5 bis 6,0 Mio. EUR.

Quelle: SMT Scharf AG

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