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Steinbruch Sooneck verbessert den Schutz vor Starkregen

Die Hartsteinwerke Sooneck GmbH, Betreiber des gleichnamigen Steinbruchs bei Trechtingshausen, haben eine weitere Maßnahme zum Schutz vor Starkregenereignissen umgesetzt.

  • Betriebsleiter Dr. Willem Douw: „Langanhaltender Niederschlag und Starkregen werden das Gewässer im Mittelgrund nicht mehr überlasten.“
  • Neue Rückhalte- und Absetzbecken sorgen dafür, dass Niederschlagswasser gesammelt sowie gedrosselt und geklärt in den Rhein geleitet wird.

In Ergänzung zu dem Rückhalte- und Absetzbecken mit einem Gesamtinhalt von 13.000.000 Liter wurde nahe der Fahrzeugwaage ein Einlaufbauwerk errichtet. Das Einlaufbauwerk nimmt das mit Schlamm und Sand verschmutzte Wasser auf, das aus der sogenannten Arena, der tiefsten Sohle des Steinbruches, abfließt. Das Bauwerk ist zweigeteilt. In einem ersten Becken können sich der Schlamm und Sand absetzen. Das Wasser fließt aus diesem Becken über eine strömungstechnisch optimierte Schwelle in das zweite, das Pumpbecken. Dieses hat ein Volumen von ca. 20.000 Liter. In diesem Pumpbecken steht eine über einen Meter hohe Kreiselpumpe. Sobald das Pumpbecken vollgelaufen ist, springt die Kreiselpumpe an und drückt das Wasser über eine 230 Meter lange Leitung in das Rückhalte- und Absetzbecken. Die Kreiselpumpe läuft so lange, bis der Regen aufhört. Diese Pumpe wurde angesichts des Starkregens in den letzten Tagen und Wochen neu in Betrieb genommen. Damit setzen die Hartsteinwerke Sooneck nach eigenen Angaben einen Schlusspunkt unter die Maßnahmen, die im Herbst 2019 in Angriff genommen wurden, um den Abfluss aus über 90 Prozent der Fläche des Steinbruches wirksam zu drosseln.

Durch das System aus Regenrückhalte- und Absetzbecken und dem Einlaufbauwerk an der Fahrzeugwaage wird Regen- und Schmelzwasser selbst bei einem verheerenden Starkregenereignis, wie es Trechtingshausen vor fünf Jahren (2016) heimsuchte, und das damals zur Überflutung der B9 durch Wasser aus dem Steinbruch führte, beherrschbar. Die Becken fassen zusammen mehr als fünf olympische Schwimmbecken.

Quelle: Steinbruch Sooneck

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