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Stuttgart 21: Bahn lässt Termine und Kosten in weiterem Gutachten überprüfen

Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla informiert Projektpartner über anstehende Prüfung ● Ergebnisse sollen bis Ende des Jahres vorliegen


Das Bahnprojekt Stuttgart 21 schreitet kontinuierlich voran und die Dimensionen des neuen Hauptbahnhofs werden zunehmend sichtbar.

Gleichzeitig ist festzustellen, dass bislang ein Terminverzug von 24 Monaten im Projekt entstanden ist, der sich in den vergangenen Monaten trotz vielfältiger Beschleunigungsanstrengungen nicht grundlegend reduziert hat.

Aufgrund der weiter bestehenden Termin- und Kostenrisiken und angesichts der noch bevorstehenden Ausschreibungen und Vergaben sowie der gerade zuletzt am Markt zu beobachtenden Baupreissteigerungen haben Prüfungs- und Compliance-Ausschuss des Aufsichtsrates und Konzernvorstand der DB AG gehandelt.

„Der Prüfungs- und Compliance-Ausschuss sowie der Vorstand der Deutschen Bahn AG sind deshalb übereingekommen, die Termin- und Kostenpläne zu überprüfen“, erklärte Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla im Rahmen der heutigen 19. Lenkungskreissitzung in Stuttgart. Dazu wurde das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) zusammen mit der Ingenieurgruppe Emch+Berger beauftragt. Über die Ergebnisse soll der Aufsichtsrat der DB AG in der Dezember-Sitzung informiert werden.

Quelle: Deutsche Bahn AG

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