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Stuttgart-Ulm: Förderbandanlage auf der Baustelleneinrichtung Hohenstadt - Zahlen, Daten, Fakten

Der Probebetrieb für die Förderbandanalage auf der Baustelleneinrichtung Hohenstadt hat begonnen. Durch die Förderbandanlage werden LKW-Fahrten auf der Baustelle reduziert und Emissionen verringert.

Höhe, Länge, Breite

Das Förderband ist außerhalb des Tunnels 660 Meter lang und etwa zwei Meter breit. Die Höhe variiert abhängig vom Gelände. Die höchste Stütze befindet sich in der Baugrube mit 15,5 Meter Höhe. Ansonsten ist das Förderband so aufgebaut, dass der Verkehr auf den Baustraßen darunter uneingeschränkt und sicher fortlaufen kann. Zusätzlich wird das Förderband eingehaust, damit kein Abraum herunterfällt und sich das Material des Ausbruches nicht durch Wettereinflüsse maßgeblich verändert.
Innerhalb des Tunnels wird das Förderband je nach Vortriebsstand von Querschlag zu Querschlag verlängert (dementsprechend Untertage alle 500 Meter).

Beginn Aufbau

Im Oktober 2013.

Inbetriebnahme

vsl. in KW 8/2014.

Vorteile

Die komplettierte Förderbandanlage von der Baugrube Pfaffenäcker zur Seitenablagerungsfläche

  • reduziert LKW-Fahrten auf der Baustelle und verringert dadurch Emissionen (weniger Lärm, weniger Schadstoffe, weniger Staub/Verschmutzung) Unter- und Obertage,
  • erhöht durch Betrieb mit Strom anstatt fossiler Brennstoffe die ökologische Nachhaltigkeit (u.a. Vermeidung von Abgasen),
  • erhöht die Sicherheit (Unfallgefahr Menschen, Brandlasten, etc..) im Tunnel und Obertage, da der Schuttverkehr deutlich reduziert wird.

Know-how

Bei dem Förderband handelt es sich um ein System der Firma AGIR Förderbandtechnik, welches zwar aus Systembauteilen besteht aber eigens für die Baustelle gestaltet wurde. D.h. es wird für jedes einzelne Fundament als auch für die anderen Bauteile eine eigene Planung bzw. statische Untersuchung aufgestellt. Der Aufbau wird durch den Auftragnehmer, die ATA, organisiert.

Es kann gut sein, dass Teile des Förderbandes (insbesondere die Stahlteile) schon auf anderen Baustellen im Einsatz waren. Das eigentliche Band, auf welchem der Abraum später transportiert wird, ist aber neu, da die Beanspruchung im 24-Stunden-Betrieb stark ist.


Die Baulogistik

1,676 Millionen Millionen Kubikmeter Ausbruch werden durch den Bau des Steinbühltunnels einer neuen Nutzung zugeführt:

  • in den Nahbereich der NBS z.B. für Seitenablagerungen, Dämme, etc.
  • für verschiedene Maßnahmen in den angrenzenden PFAs (2.1c / 2.3)
  • zur Wiederverfüllung des Zwischenangriffs Umpfental (Boßlertunnel)
  • zur Rekultivierung von Steinbrüchen
  • sowie teilweise zur industriellen Verwendung (für z.B. Ziegel)

Durch den Einsatz des Förderbandes läuft die Logistik in Hohenstadt noch reibungsloser. Es gibt nicht mehr diverse Einzelverkehre zum Verbringen des Ausbruchsmaterial, sondern es existiert ein zentraler Strom, der das Ausbruchsmaterial direkt auf die Seitenablagerungsfläche F8 befördert. Dort wird der Abraum mittels einer Verteileranlage, die in der Fachsprache Absetzer genannt wird, verteilt. Ein Großteil der anfallenden Massen wird auf die F8 verbracht (800.000 Kubikmeter), die restlichen Massen werden entweder oben genannten Verwendungen zugeführt oder kommen auf Deponien im süddeutschen Raum.

Details
Beladung im Tunnel
Das Ausbruchsmaterial kommt vom Radlader in den Brecher. Der Brecher zerkleinert und belädt das Band automatisch.

Drei Komponenten
Tunnelband – Übertageband – Absetzer
Der Übergang zwischen Tunnel- und Übertageband befindet sich in der Baugrube Pfaffenäcker, der Übergang zwischen Übertageband und Absetzer an der Seitenablagerung F8.

Materialien
Die Stützen sind aus Stahl, das Band ist ein Stahlseilgurt (ein stahlverstärktes Gummiband).

Einhausung
Zum einen soll das Gestein während des Transports vor Durchnässung geschützt werden. Zum anderen wird die Staubentwicklung minimiert und das Material gegen Absturz vom Band gesichert.

Transportleistung
Das Übertageband hat eine Leistung von 400 Tonnen pro Stunde.

Nachhaltigkeit
Durch das Obertageband werden insgesamt etwa 85.000 Muldenfahrten eingespart, das entspricht einer Einsparung von etwa 20% Kohlenstoffdioxid. Da weniger Diesel verbraucht wird, verringert sich darüber hinaus auch die Feinstaubbelastung. Die Werte für das Untertageband variieren auf Grund der änderbaren Länge.

 

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