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Tunnelrohbau „Kriegsstraße“ steht: Züblin geführte ARGE stellt komplexes Großprojekt in Karlsruhe termintreu fertig

  • Ed. Züblin AG und Schleith GmbH übergeben erweiterten Rohbau für Straßentunnel nach vier Jahren und drei Monaten Bauzeit an die KASIG mbH
  • 1,6 km langer Tunnel soll Karlsruhes Innenstadt nachhaltig vom Autoverkehr entlasten
  • Verkehrsfreigabe nach technischem Endausbau für Mitte Dezember geplant

Ein Stadtbild prägendes Infrastruktur-Großprojekt im Herzen von Karlsruhe ist erfolgreich und pünktlich im Kern fertiggestellt. Die federführende Ed. Züblin AG und ihr ARGE-Partner Schleith GmbH haben den erweiterten Rohbau des 1,6 km langen Straßentunnels „Kriegsstraße“ heute genau im vereinbarten Zeitrahmen an die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH (KASIG) übergeben. Nach einer Bauzeit von vier Jahren und drei Monaten sind zum Abschluss des komplexen Rohbaus die beiden Tunnelfahrspuren asphaltiert worden. Nach dem nun folgenden technischen Ausbau sollen der Autotunnel und die neue oberirdische Stadtbahntrasse Mitte Dezember für den Verkehr freigegeben werden. Nach einem getrennt errichteten Straßenbahntunnel ist es der zweite Teil der sogenannten Kombilösung, mit der die Karlsruher Innenstadt ein neues Teilstück für ein leistungsfähiges ÖPNV-Schienennetz erhält und nachhaltig vom Autoverkehr entlastet wird.

Sehr gute, konstruktive Zusammenarbeit als Erfolgsgarant

„Die wechselseitige offene lösungsorientierte Kommunikation war ein Erfolgsgarant“, lautet das Fazit von Frank Nenninger, dem Technischen Geschäftsführer der KASIG, zum Abschluss der Arbeiten durch die von Züblin angeführte ARGE. „Wir sind stolz, dieses technisch und logistisch anspruchsvolle Projekt erfolgreich und termingerecht gemeistert zu haben. Trotz Coronapandemiebedingter Störungen im Bauablauf haben wir den erweiterten Tunnelrohbau sogar eine gute Woche vor dem ursprünglich festgelegten Termin fertiggestellt“, sagt Gesamtprojektleiter Roman Kühn vom federführenden Bereich Ingenieurbau der Züblin-Direktion Karlsruhe. Die Logistik mit „stark zerklüfteten Bauabläufen“ infolge stetig wechselnder provisorischer Verkehrsführungen war dabei die größte Herausforderung für das Projektteam: „Wir waren im letzten Jahr mit zehn Kranen gleichzeitig in allen Baufeldern unterwegs“, berichtet Roman Kühn. Als Erfolgsgaranten nannte er die mit LEAN-Methoden eng getaktete Vernetzung aller Gewerke und insbesondere die sehr gute Kommunikation und Zusammenarbeit mit der Auftraggeberseite: „Die überaus konstruktive und stets auf den Baufortschritt gerichtete Abstimmung mit der KASIG war ein ganz wesentlicher Faktor für den Erfolg dieses Bauprojekts“, bilanziert Roman Kühn.

Innenstadtlage als vielschichtige Herausforderung

Der neue Tunnel verlegt die Karlsruher Hauptverkehrsachse auf der Kriegsstraße zwischen der Einmündung Ludwig-Erhard-Allee und dem Karlstor in den Untergrund. Die ARGE um die Ed. Züblin AG realisierte ihn als kunststofffaserbewehrten Stahlbetonrahmen in offener Bauweise: Die Arbeiten gliederten sich in zehn Einzelbaufelder mit bis zu 9 m tiefen wasserdichten Baugruben, die einen Betontrog erhielten, der später mit einem Deckel wieder verschlossen wurde. Die unmittelbar angrenzende innerstädtische Bebauung, die dichten, teils die Trasse kreuzenden Verkehrsströme und der hohe Grundwasserspiegel machten das Bauvorhaben zu einer vielschichtigen Herausforderung. Das Züblin-Projektteam wurde dabei bis Ende 2020 unterstützt von der Züblin Spezialtiefbau GmbH, die mit ihrer Expertise u. a. die wasserdichte Baugrubenumschließung sicherstellte.

Fakten zum Bauprojekt

Züblin-Einheiten:

  • Ed. Züblin AG, Direktion Karlsruhe, Bereich Ingenieurbau
  • Züblin Spezialtiefbau GmbH

Arbeitsgemeinschaft (ARGE):

  • Ed. Züblin AG (67%)
  • Schleith GmbH (33%)

Bauzeit:

  • 4/17–7/21

Auftraggeberschaft:

  • Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH (KASIG)

Quelle: Ed. Züblin AG

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Brenner Basistunnel – Beginn der Vereisung der ersten Hauptröhre bei Eisackunterquerung

Nachdem der erste Verbindungstunnel erfolgreich unter dem Fluss Eisack ausgebrochen wurde, hat nun die nächste Vereisungsphase begonnen, um anschließend den ersten der beiden Haupttunnel unter dem Eisack vorzutreiben.

In der Gemeinde Franzensfeste sind die Arbeiten auf der Baustelle der Eisackunterquerung, dem südlichsten Baulos des Brenner Basistunnels, voll im Gang. Bereits im Herbst 2020 konnte das aufwändige Vereisungsverfahren erfolgreich abgewickelt werden. Anschließend wurde der erste Verbindungstunnel unter dem Eisack ausgebrochen. Jetzt wird der Boden unter dem Fluss erneut künstlich vereist, sodass in Kürze die Vortriebsarbeiten für den ersten Haupttunnel unter dem Eisack starten können.

Vereisungsverfahren für die Eisackunterquerung

Da die neue Tunneltrasse den Fluss Eisack kreuzt, wurden auf der Baustelle Eisackunterquerung auf beiden Seiten des Flusses zwei Schächte (mit jeweils einer Tiefe von ca. 25 m) ausgehoben. Um die Tunnelröhren unter dem Fluss zu errichten, wird ausgehend von den Schächten das sich im Boden befindliche Wasser vereist, indem man eine Kühlflüssigkeit darin zirkulieren lässt (dies erfolgt mittels spezieller Wärmetauscher). In einem ersten Schritt wird hierfür flüssiger Stickstoff (natürliches Gas) in einen geschlossenen Kreislauf unter dem Flussbett injiziert – der Kühlstoff hat eine Temperatur von -196°C und wird anschließend in gasförmigen Zustand in die Atmosphäre zerstreut. Im darauf folgenden Schritt gilt es, die Temperaturen mithilfe von Salzlake auf einem Niveau zwischen -30°C und -35°C aufrechtzuerhalten, sodass der Boden gefroren bleibt, um den Vortrieb unter dem Fluss zu ermöglichen. Dieses komplexe Verfahren ist notwendig, um den Eisack in seinem ursprünglichen Flussbett zu belassen. Der große Vorteil dieser Vereisungsmethode ist, dass es zu keinen Umweltbelastungen beim zweitlängsten Fluss Südtirols führt. Die Natur- und Fischfauna bleibt in ihrer Vielfalt erhalten.

Quelle: BBT SE

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BBT startet Baulos Sillschlucht

  • Komplexe Baumaßnahmen ermöglichen die Anbindung des Brenner Basistunnels an den Hauptbahnhof Innsbruck
  • Ersatz-Wanderweg stellt den Zugang ins Naherholungsgebiet sicher
  • Mehrere Infoveranstaltungen im Museum Tirol Panorama
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