Menu

JD Neuhaus

THGA in Bochum verleiht Honorarprofessur mit Fokus auf Nachbergbau

Bei der feierlichen Verleihung der Honorarprofessur (v.l.n.r.): RA Michael Weberink (Hauptgeschäftsführer des GVSt), Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann (THGA), Jürgen Brüggemann (THGA), Dr. Kai van de Loo (GVSt), Prof. Dr. Ulrich Paschedag (THGA), Michael Kalthoff (Vorsitzender des GVSt). (Foto: Dietmar Klingenburg) Bei der feierlichen Verleihung der Honorarprofessur (v.l.n.r.): RA Michael Weberink (Hauptgeschäftsführer des GVSt), Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann (THGA), Jürgen Brüggemann (THGA), Dr. Kai van de Loo (GVSt), Prof. Dr. Ulrich Paschedag (THGA), Michael Kalthoff (Vorsitzender des GVSt). (Foto: Dietmar Klingenburg)

 

Wirtschaftsexperte und Netzwerker: THGA verleiht Honorarprofessur an Dr. Kai van de Loo

„Der Nachbergbau wird noch zu oft vernachlässigt. Dabei beeinflusst er unsere Gesellschaft ebenso wie unsere Umwelt“, sagt Dr. Kai van de Loo, Neuberufener an der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA) in Bochum. Vor allem wirtschaftspolitisch sei der Nachbergbau ein wichtiger Faktor mit vielen Zukunftspotenzialen: „Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft und Rohstoffstrategie lassen sich aber nur dann gewährleisten, wenn er von vornherein angemessen einbezogen wird“, meint der Wirtschaftsexperte, der jetzt zum Honorarprofessor an der THGA ernannt wurde.

Als Lehrbeauftragter gibt Dr. Kai van de Loo bereits seit vielen Jahren sein Wissen an angehende Wirtschaftsingenieure der THGA weiter. Bei ihm lernen sie die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre. Seine beruflichen Schwerpunkte lagen über viele Jahre in der Energie- und Strukturpolitik rund um die deutsche Steinkohle. Heute interessieren Dr. van de Loo insbesondere die sozioökonomischen Aspekte, die die Zeit nach dem Bergbau mit sich bringt. Jetzt will er seine Untersuchungen weiter vertiefen: „Für die THGA als Honorarprofessor tätig zu sein, bedeutet für mich vor allem in der Forschung einen enormen Ansporn, der mit Stolz, Motivation und Freude verbunden ist“, sagte der 58-Jährige bei der feierlichen Verleihung. „Die wissenschaftliche Beschäftigung mit sozioökonomischen Fragen des Nachbergbaus ist schon lange eine meiner Leidenschaften. Die Verleihung der Honorarprofessur bewirkt einen zusätzlichen Energieschub“.

National wie international beschäftigte sich der Diplomökonom beim Gesamtverband Steinkohle e.V. (GVSt) zusätzlich mit Fragen aus den Bereichen Umwelt, Klima, Regionalpolitik oder auch Statistik, zuletzt als „Head of Economic Affairs“ (Chefökonom). Dazu ist Dr. Kai van de Loo bestens vernetzt. Schon seit mehr als 25 Jahren betreibt der gebürtige Moerser wichtige Gremienarbeit und bewegt sich dabei auch auf dem europäischen Parkett.

Dieses Know-how bringt Dr. van de Loo künftig auch in das Forschungszentrum Nachbergbau an der THGA ein. Im Forschungsschwerpunkt „Reaktivierung und Transition“ analysiert er die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen, die für eine erfolgreiche Reaktivierung von ehemaligen Industriestandorten und ihren Strukturen nötig sind. „Die spannende Frage ist doch: Wie können wir einstige Bergbauregionen fit für die Zukunft machen? Und wie lässt sich dieser Wandel strategisch planen?“, sagt Dr. van de Loo. „Unsere Erkenntnisse treffen weltweit auf Interesse und helfen auch, künftige Bergbauprozesse und die Nachbergbauzeit ökonomisch tragfähiger, umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten.“

Quelle: THGA

back to top

Our Web Adresses

Idea and Programming

Akzeptieren/Accept

Diese Website verwendet nur technisch notwendige Cookies. Sie werden nicht getrackt und Ihre Daten werden nicht weitergeleitet an Dritte. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren

This website uses only technically necessary cookies. You are not tracked and your data are not passed on to third parties. By using this website, you consent to the use of cookies.