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Tunnel Eppenberg: Fluchttreppen eingebaut und Betonarbeiten abgeschlossen Featured

Im gut 2.6 km langen neuen SBB-Tunnel zwischen Gretzenbach und Wöschnau an der Bahnlinie Olten Zürich sind die Betonarbeiten abgeschlossen. Auch die Fluchttreppen in den Notausstiegen Wöschnau und Gretzenbach sind eingebaut.


Nach elf Monaten haben die Spezialisten der ARGE Marti Eppenberg den letzten Gewölbeblock betoniert. Auch die Fluchttreppen sind eingebaut. „Wir sind sechs Monate voraus”, sagte Thomas Schweizer, SBB-Gesamtprojektleiter, im Sommer 2018 erfreut gegenüber SRF. Die Marti eigene ARGE Eppenberg erbringt die Leistungen für vier Teilprojekte:

  • Den Bau des Tunnels,
  • die Verzweigungsbauwerke Wöschnau und Gretzenbach,
  • sowie die Arbeiten am Spurwechsel der SBB in Wöschnau.

Marti Basel liefert Fluchttreppen

Die Fluchttreppen in den beiden rund 60 m hohen Schächten sind eingebaut, sie wurden in der Schlosserei von Marti Basel hergestellt.

Die modern eingerichtete Schlosserei liefert Hilfseinrichtungen im Stahl- und Metallbau. Auch Kundenaufträge und Spezialanfertigungen sowie Eigenkonstruktionen werden innovativ und fachmännisch ausgeführt.

Drei Wochen waren nötig, um die Schächte der Notausstiege Gretzenbach und Schönenwerd im Gleitschalungsverfahren zu betonieren.

Betonproduktion und Kieswerk vor Ort

Am auffälligsten und von der SBB-Linie aus zu sehen, sind die Anlagen bei den Portalen. Das Ausbruchmaterial wird vor Ort in einem mobilen Kieswerk aufbereitet und für die Betonproduktion verwendet. Zum Einsatz kommt hierbei eine von Marti Technik hergestellte Förderbandanlage. Allein für die Schalungen im Tunnel, wurden täglich bis zu 550 m3 selbstverdichtender SCC Beton hergestellt. Die Betonqualität ist hoch, es war keine Nachbehandlung erforderlich.

Bereit für den Einbau der Bahntechnik

Auch im Tunnel selber geht einiges. Die Sohle ist fertig betoniert. Diese Arbeiten erledigten die Spezialisten von Marti in einer Linienbaustelle. Nach der Abdichtung mit PVC-Folie betonieren sie die Sohle, es folgen sogenannte Kickerschalungen. Zwei Gewölbeschalwagen arbeiten im Pilgerschrittverfahren. Vor Weihnachten wurden die Bankette (im Bild) mit den Kabelschutzrohren betoniert, wo später die Kabel für die Bahntechnik verlegt werden. Die Spezialisten von Marti verlegten täglich 1,2 km Kabelschutzrohre.

Quelle: Marti AG

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