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Wiener WFH GmbH beteiligt sich an Schweizer Skinrock AG - Naturstein-Pionier nimmt Weltmarkt ins Visier

Hauchdünner Naturstein, der als Bodenbelag, Wand- und Fassadenverkleidung sowie im Küchen- und Möbelbau einsetzbar ist. Hauchdünner Naturstein, der als Bodenbelag, Wand- und Fassadenverkleidung sowie im Küchen- und Möbelbau einsetzbar ist. Foto: Skinrock AG

Bei der Skinrock AG ist der Name Programm: Die mit dem Bündner Jungunternehmerpreis ausgezeichnete Firma verarbeitet Natursteine zu hauchdünnen Furnieren, die an eine Haut aus Felsen erinnern. Diese großformatigen, nur wenige Millimeter starken, extrem leichten und biegsamen Steinplatten sind leicht zu verarbeiten und sowohl als Bodenbelag, Wand- und Fassadenverkleidung als auch im Küchen- und Möbelbau einsetzbar.

Schon jetzt liefert Skinrock von Brasilien bis Neuseeland in mehr als 20 Länder. Auf der Basis intensiver und erfolgreicher Produktentwicklungen, umfassenden Zertifizierungen sowie dem schweizerischen Qualitätsanspruch baut Skinrock seine Marktposition weiter aus. Insgesamt 500.000 m2 Naturstein-Furnier können in den beiden eigenen Produktionsstätten in Indien und Malaysia schon jetzt pro Jahr produziert werden. Um weitere Expansionsschritte finanzieren zu können, hat Skinrock eine Kapitalerhöhung durchgeführt, bei welcher die österreichische WFH GmbH von Peter Wiesinger Aktien gezeichnet hat. Das Beteiligungsunternehmen mit Schwerpunkt Immobilienentwicklung hat sich mit rund 3,2 Millionen SF (knapp 3 Mio. Euro) an der Skinrock AG beteiligt und ist damit zu einem wichtigen Aktionär geworden. 

„Ein drei Quadratmeter großes Skinrock-Paneel hat knapp neun Kilo Gewicht und kann von einem Menschen ohne Anstrengung getragen werden. Ist Skinrock verbaut, ist es von einer massiven Steinplatte nicht zu unterscheiden“, umreißt Peter Wiesinger die Vorteile der Naturstein-Furniere gegenüber dem klassischen Steinbau. „Deshalb sehe ich für Skinrock auch enormes Potenzial in der Architektur sowie im Küchen- und Möbelbau.“ Erzeugt werden diese in zwei Werken in Indien und Malaysia. In Indien hat Skinrock-Gründer Ueli Stiffler 2010 auf einer Natursteinmesse erstmals beobachtet, wie hauchdünne Steinschichten von einem massiven Steinblock abgezogen werden. Noch vor Ort besiegelt Stiffler die Zusammenarbeit mit dem Produzenten, 2011 gründet er Skinrock India, 2013 die Skinrock AG in Saas im Prättigau (Kanton Graubünden) und 2017 schließlich in Malaysia eine zweite Produktionsstätte. Dort und im indischen Werk fertigen 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die aus vier Schichten bestehenden Skinrock-Paneele. Dabei wird zuerst eine faserverstärkte Harzmischung auf eine glatte, aber offenporige Steinoberfläche aufgetragen. In weiteren Verarbeitungsschritten folgen zuerst eine dünne Glasfaserfolie und schließlich eine Grundierung. Werden diese drei Schichten nach dem Trocknen vom Natursteinblock abgezogen, verbinden sich diese mit einer dünnen – etwa 0,5 bis 1,0 Millimeter starken – Gesteinsschicht. Dadurch entsteht als Endprodukt ein Natursteinpaneel mit 1,5 bis maximal 3 Millimeter Materialdicke, das pro Quadratmeter nur rund 2,8 Kilogramm wiegt.

Zertifiziertes Multitalent

Geliefert wird Skinrock üblicherweise in den Formaten 600 x 1.200 Millimeter und 1.200 x 2.500 Millimeter. Aber auch Übergrößen können bestellt werden. Verarbeitet werden 20 Gesteinsdekore von Naturschiefer über Marmor bis Quarzit. Skinrock ist auf Herz und Nieren geprüft und verfügt neben einem Konformitätszertifikat auch über eine Brandschutzprüfung, ist auf Frost- und Tausalzbeständigkeit getestet und hat seine Wasserdampfdiffusion bestätigen lassen. „Das erlaubt den Einsatz an Häuserfassaden ebenso wie in Innen- und Sanitärräumen oder im Möbelbau“, betont Skinrock-Gründer und -CEO Ueli Stiffler. Referenzprojekte sind etwa die Fassade der Seilbahnstation der Klosters-Madrisa Bergbahnen AG sowie verschiedenste Hotel- und Privathausprojekte auf der ganzen Welt. Dabei punktet Skinrock immer wieder mit der verblüffend einfachen Handhabung und Verarbeitung. „Weil unsere Natursteinplatten für verschiedenste Untergründe geeignet sind, kann etwa ein Badezimmer binnen eines Tages komplett neu verlegt oder saniert werden“, sagt Stiffler. So können im Falle einer Sanierung die bestehenden Boden- und Wandfliesen einfach mit Skinrock überklebt werden. 

Entscheidender Vorsprung am Weltmarkt

Mit der Beteiligung von Peter Wiesingers WFH GmbH verfügt Skinrock nunmehr über genügend Kapital, um sich am Weltmarkt weiter zu etablieren. Dabei hat sich das Unternehmen – gegenüber allfälligen regional agierenden Mitbewerbern – einen entscheidenden Vorsprung gesichert. „Wir haben unsere Produktionskapazitäten so weit ausgebaut und auch entsprechende Verträge mit Steinbrüchen geschlossen, um auch bei Großprojekten weltweit lieferfähig zu sein“, betont Wiesinger. Rund 500.000 m2 Skinrock könne man pro Jahr liefern. Pläne für weitere Produktionsstätten in Europa und auf anderen Kontinenten seien bereits sehr konkret. Schon jetzt ist Skinrock im DACH-Raum über Fachhändler und Baumärkte erhältlich. 

Vom Zufallskontakt zur Partnerschaft

„Oft ist der Zufall der beste Regisseur“, fasst Wiesinger die Entstehung seiner Partnerschaft mit Stiffler und Skinrock zusammen. Auf einem Urlaub lernen sich die beiden Unternehmer kennen. Dabei erzählt Stiffler von seiner Unternehmensgründung, Wiesinger knüpft daraufhin Geschäftskontakte nach Saudi-Arabien und agiert seither auch als Generalimporteur. „Dabei ist mir nach und nach das enorme Potenzial von Skinrock bewusst geworden“, sagt Wiesinger. Nachdem er selbst schon einige Fassaden- und Innenausbau-Projekte mit Skinrock realisiert hat, zögert er nicht lange als das Unternehmen eine Kapitalaufstockung plant. „Wir haben international nach Investoren gesucht. Mit Peter Wiesinger haben wir schließlich einen Partner gefunden, der unser Produkt bestens kennt und als Architekt und Immobilienentwickler strategisch wichtige Impulse setzen kann“, freut sich Stiffler über den neuen Gesellschafter. Die Skinrock AG wird von Ueli Stiffler und Stefan Meyrat geführt. Derzeit ist Skinrock auf der Suche nach weiteren internationalen Vertriebspartnern. „Die vielen Interessenten durchlaufen eine gründliche Prüfung, bevor sie unserem Vertriebskomitee vorgestellt werden. Wir sind zuversichtlich, schon in Kürze weitere Allianzen bekannt geben zu können“, erklären Wiesinger und Stiffler.

Quelle: Skinrock

 

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