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SMT Scharf: Umsatzwachstum durch gutes Auslandsgeschäft in ersten neun Monaten 2015

  • Konzernumsatz steigt um 11 % auf 35,4 Mio. EUR (9M/2014: 31,9 Mio. EUR), stärkstes Umsatzwachstum in Russland
  • EBIT sinkt infolge von Wertberichtigungen und Abschreibungen zur Risikovorsorge auf -0,1 Mio. EUR (9M/2014: 0,2 Mio. EUR), im Hardrock-Geschäft Verbesserung auf 0,5 Mio. EUR (9M/2014: -0,6 Mio. EUR)
  • Maßnahmen aus KVI ("Kosten, Vertrieb, Innovation")-Programm zeigen zunehmend Wirkung
  • Vorstand treibt Öffnung des Unternehmens für bergbaunahe Märkte voran

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2015 stieg der Konzernumsatz der SMT Scharf AG (WKN 575198, ISIN DE0005751986) verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 10,8 % auf 35,4 Mio. EUR an (9M/2014: 31,9 Mio. EUR).
 
Die positive Entwicklung des Konzernumsatzes ist auf die weiterhin gute Geschäftsentwicklung in den wichtigsten Auslandsmärkten von SMT Scharf zurückzuführen. In Russland und Polen trugen zusätzliche Projekte zu einer positiven Umsatzentwicklung bei. In China entwickelte sich der Umsatz aufgrund der aktuellen Nachfrageschwäche zwar weniger stark als erhofft, gegenüber dem Vorjahr lag der Anstieg dennoch bei 48,7 Prozent. "Vor diesem Hintergrund erwarten wir auf Jahressicht weiterhin einen Konzernumsatz von 45 Millionen Euro", gibt der Vorstandsvorsitzende Hans Joachim Theiß einen Ausblick auf das Jahresergebnis. "Nach den Wertberichtigungen, die bereits zum 30. Juni 2015 ergebniswirksam verbucht wurden, gehen wir auf Jahressicht weiterhin von einem ausgeglichenen operativen Ergebnis aus. Angesichts des voraussichtlich schwächer werdenden chinesischen Wachstums und der geopolitischen Unsicherheiten in Bezug auf Russland unterliegt unsere Prognose jedoch konjunkturellen Risikofaktoren."

Die Dynamik der Umsatzentwicklung hat sich im dritten Quartal erneut beschleunigt. Gegenüber dem Vorjahresquartal stieg der Konzernumsatz von SMT Scharf um 22,5 %. Trotz des weiterhin starken Anteils des Geschäfts in China mit 19,9 % (9M/2014: 14,8 %) wurde der Großteil der Umsätze in den ersten neun Monaten 2015 in Russland erwirtschaftet, womit der Anteil am Konzernumsatz bei 26,9 % lag (9M/2014: 28,4 %). Aufgrund höherer Lagerbestände erreichten die Bestandsveränderungen 0,6 Mio. EUR (9M/2014: -0,7 Mio. EUR). Die Materialaufwandsquote erhöhte sich u.a. wegen des erhöhten Einkaufs von Schienen sowie der Abwertung von Vorräten im Rahmen der Risikovorsoge gegenüber dem Vorjahr. Sie lag bei 55,8 % (9M/2014: 43,6 %). Die Personalaufwandsquote sank auf 26,2 % (9M/2014: 36,6 %). Die Mitarbeiterzahl im Ausland stieg an, während sie in Deutschland planmäßig zurückging. In Summe lag sie im Konzern zum Ende des dritten Quartals mit 284 FTE (Full Time Equivalents, Vollzeitäquivalente) leicht über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (280 FTE). Das operative Ergebnis (EBIT) sank auf -0,1 Mio. EUR (9M/2014: 0,2 Mio. EUR). Das Konzernergebnis verschlechterte sich auf -0,7 Mio. EUR (9M/2014: 0,7 Mio. EUR), das entspricht einem unverwässerten Ergebnis je Aktie von -0,17 EUR (9M/2014: 0,16 EUR). Die Eigenkapitalquote zum 30. September 2015 lag mit 59,1 % stabil auf einem hohen Niveau (31.Dezember 2014: 61,0 %).

"Wegen der andauernden Krise des Kohle-Bergbaus und der anhaltend niedrigen Rohstoffpreise auch für Erze fokussieren wir uns zunehmend auf strategische Grundlagenarbeit und Weiterentwicklung des Unternehmens. Wir wollen weitere bergbaunahe Märkte unter anderem durch strategische Partnerschaften erschließen", beschreibt Vorstandsvorsitzende Theiß die Arbeit des neuen dreiköpfigen Vorstandsteams seit Juli 2015. "Die eingeschlagene Strategie in unseren Kernmärkten Kohle und Hardrock ist davon unberührt. Angesichts unserer technischen Kompetenz und unserer internationalen Struktur mit Tochterfirmen in Russland, China, Polen und Südafrika sehen wir die Chance, zusätzliche Dienstleistungen in unserem Umfeld erfolgreich anbieten zu können."

Quelle: SMT Scharf AG

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