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Studenten der TU Bergakademie Freiberg auf Motorrad-Expedition durch Südamerika

Vulcano Villarica_Hanzsch-Seifert

Foto: Schnee im Sommer: Friedrich Hanzsch (links) und Matti Seifert (rechts) auf dem Gipfel des Vulkans Villarica auf 2850m Höhe in den Anden in Chile

Die TU Bergakademie Freiberg hat sich in den vergangenen 250 Jahren weltweit einen sehr guten Ruf erarbeitet. Zwei Studenten der Bergakademie touren derzeit auf ihren Motorrädern durch Südamerika und werden unter anderem Partneruniversitäten in Bolivien, Chile sowie Peru besuchen – als Botschafter der heimischen Universität. Über einen Blog halten sie die Daheimgebliebenen auf dem Laufenden.


Start der Expedition war der 16. November 2015. Friedrich Hanzsch, 27 und BWL-Student, sowie Matti Seifert, 25 und ebenfalls BWL-Student, fliegen via Frankfurt/ Main nach Santiago de Chile. Ihre beiden Motorräder wurden bereits vier Wochen zuvor über Hamburg verschifft. Von nun an soll es gen Süden bis nach Feuerland und von da aus nordwärts quer durch Argentinien, Bolivien und Peru bis nach Equador gehen. Entlang der Küste des Pazifiks wollen die beiden Studenten südwärts fahren, um im April wieder Santiago de Chile zu erreichen. Die halbjährige Motorradreise wurde schon lange vorbereitet, berichtet Matti Seifert: „Genau genommen begann die Vorbereitung vor vier Jahren. Da hat sich die Idee einer Motorradreise durch Südamerika in einen konkreten Plan gewandelt. Natürlich war die Vorbereitung zu diesem frühen Zeitpunkt eher finanzieller Art. Aber auch erste Überlegungen für eine konkrete Strecke wurden angestellt. Wie genau wir darauf gekommen sind, können wir auch nicht mehr sagen. Irgendwie ‚spukte’ diese Idee auf einmal in unseren Köpfen.“

Im Verlauf der Planungen rückte auch das 250. Gründungsjubiläum der TU Bergakademie Freiberg in den Fokus, sagt Matti Seifert: „Wir haben festgestellt, dass in Freiberg die Partnerschaften nach Südamerika recht unbekannt sind, vor allem unter den Studenten. Und da kam die Idee, das Schöne mit dem Praktischen zu verbinden, also genau diese Partnerschaften zu bewerben.“ So gibt es Verbindungen unter anderem zur bolivianischen Universität Oruro, der chilenischen Universidad de Conception oder der Pontificia Universidad Católica del Perú. Mit im Gepäck haben die Abenteurer natürlich eine Fahne der TU Bergakademie Freiberg.

Finanziert haben Friedrich Hantzsch und Matti Seifert die Reise durch Arbeiten und Sparen in den vergangenen vier Jahren, bereits im Hinblick auf die schon länger angedachte Motorradtour. Sie arbeiteten an der Bergakademie als studentische Hilfskräfte und jobbten auch bei anderen Firmen. „Von daher kann man sagen, dass uns die Reise bereits geprägt hat, noch bevor wir den ersten Tag unterwegs waren“, so der Abenteuerreisende Friedrich Hanzsch. Zudem werden die Beiden vom Verein Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg und der Universität unterstützt.

Nach ein paar Tagen Eingewöhnung in Santiago brachen die Motorradfahrer am 1. Dezember zur Expedition auf. Das erste Abenteuer wartete schon am dritten Tag. In einer ländlich geprägten Landschaft gab ein Luftansaugstutzen den Geist auf, bloggen die beiden Abenteurer: „Nach etwa 2 Stunden intensivem Crashkurs in Fahrzeugmechanik hat der Sohn der Putzfrau das Problem gefunden. Der Luftansaugstutzen wurde auf unserer Offroadstrecke wohl etwas zu sehr in Anspruch genommen und hat sich möglicherweise durch die vermehrten Vibrationen gelöst. Das Ding wird angeschraubt und die Maschine läuft wieder. Wir bedanken uns mit Jubel und Umarmungen und werden unsere zweite Flasche Schnaps los.“

Auch die erste Partneruniversität besuchten die Botschafter bereits, die Universidad de Concepcion im Süden Chiles.

Wo die beiden Reisenden Heiligabend verbringen werden? „Wenn uns die letzten Wochen etwas gelehrt haben, dann, dass wir nicht lange im Voraus planen können. Wir lassen uns überraschen, wollen aber auf jeden Fall erleben, wie die Einheimischen hier die Weihnachtsnacht und die Feiertage verbringen“, so Friedrich Hanzsch. Das muss nicht unbedingt in einer Stadt sein: „Es hat sich gezeigt, dass selbst kleine Dörfer dafür geradezu prädestiniert sein können.“ Eins steht jedenfalls fest: Die Heilige Nacht wird nicht so lang sein wie in Deutschland. In Chile ist Sommer und die Sonne scheint ungefähr 15 Stunden am Tag.

Einen Weihnachtsgruß haben Friedrich Hanzsch und Matti Seifert auch noch parat: "Wir wünschen allen Angehörigen der TU Bergakademie Freiberg ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Vor allem aber angenehme Schneemassen."

Der Link zum Blog: http://twoguysonekap.de

Quelle: Friedrich Hanzsch, Matti Seifert/ TU Bergakademie Freiberg

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