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Herrenknecht-Tunnelbohrer sorgen für modernes Abwassersystem

Herrenknecht-TBM-Doha_Durchbruch

Foto: Der Durchbruch der ersten Maschine M-1795 am 23. Juli 2015 wurde von allen Beteiligten im Zielschacht gefeiert. Die Schwestermaschine erreichte nur sechs Tage später ebenfalls präzise den Zielschacht (Quelle: Herrenknecht AG).

Zwei EPB-Schilde von Herrenknecht haben in Doha für das groß angelegte „Abu Hamour Southern Outfall Project" Spitzenarbeit geleistet. Nach jeweils knapp fünf Kilometern Tunnelvortrieb stießen beide Hightech-Maschinen Ende Juli 2015 kurz nacheinander millimetergenau im Zielschacht durch. Damit hat sich das Tübbingausbau-Verfahren im kleineren Durchmesserbereich in Katar erstmals bewährt. Die neuerstellten Abwassertunnel sind wichtig, um die Stadt und die Einwohner von Doha künftig besser vor Überschwemmungen bei starken Regenfällen zu schützen.


Die beiden Herrenknecht-Bohrmaschinen mit einem Durchmesser von jeweils 4,47 Metern benötigten für ihre Tunnelstrecke gerade einmal 12 beziehungsweise 14 Monate. Dabei erzielten sie unter der professionellen Regie des bauausführenden Unternehmens Salini-Impregilo bemerkenswerte Bestleistungen von bis zu 165 Metern pro Woche. In rund 30 Metern Tiefe erwies sich das EPB-Verfahren als optimale Wahl, um den klebrigen Böden mit hohem Felsanteil in Doha konsequent Herr zu werden. Herrenknecht hatte für den Kunden ein spezielles Schneidraddesign mit großem Öffnungsverhältnis konzipiert, was in einem entsprechend effizienten Materialabbau mündete. Hohe maximale Anpresskräfte sorgten bei beiden Maschinen für Top-Vortriebswerte. Der finale Durchbruch am 29. Juli markierte den Abschluss der Phase 1 der Vortriebsarbeiten am „Abu Hamour Southern Outfall Project".

„Die beiden EPB-Schilde mit Tübbingausbau waren für die Projektanforderungen in Doha perfekt geeignet", sagte Simone Centis, Projektleiter bei Salini-Impregilo, bei der Durchstichfeier. „Das tolle partnerschaftliche Verhältnis mit Herrenknecht hat uns geholfen, die besten technischen Antworten für den häufig heterogenen Boden zu finden. Dies ermöglichte eine größtmögliche Effizienz bei Tunnelbau und Projektfortschritt."
Schon bei der Baustellenmontage im Sommer 2014 hatten die Teams von Salini-Impregilo und Herrenknecht eng zusammengearbeitet. Beide Maschinen starteten aus demselben Startschacht, was eine große logistische Herausforderung darstellte und eine intelligente Vorabplanung voraussetzte.

Katar gehört zu den trockensten Landschaften der Erde. Wenn es in Doha stark regnet, kann es zu gefährlichen Überschwemmungen kommen, da die Metropole nur wenige Meter über dem Meeres- und damit dem Grundwasserspiegel liegt. Das „Abu Hamour Southern Outfall Project" soll helfen, diese Gefahr zukünftig zu verringern. Ein Tunnel-System wird überflüssiges Wasser abtransportieren und die existierenden Pumpen entlasten, um den hohen Wasserspiegel zu senken. Hierdurch werden Energie und Kosten in erheblichem Umfang eingespart. Weitere Projekte zur Verbesserung der Abwassersituation in Doha und Umgebung sind geplant oder bereits im Bau, so beispielsweise das Inner Doha Re-sewerage Implementation Strategy (IDRIS) Projekt.

Auch zur Verbesserung der Verkehrssituation in der katarischen Metropole ist Herrenknecht-Technik im Untergrund unterwegs. Mit über 50 fertiggestellten Tunnelkilometern für die Doha Metro haben 21 Herrenknecht-EPB-Schilde mit einem Durchmesser von rund sieben Metern bereits Fakten geschaffen.

Quelle: Herrenknecht AG

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