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Zusammenarbeit zwischen BGR und Irans Geologischem Dienst auf Geosektor

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und der Geologische Dienst des Iran (GSI) haben im Rahmen der deutsch-iranischen Wirtschaftskommission unter Leitung von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in Teheran die Wiederaufnahme ihrer früheren Zusammenarbeit auf dem Geosektor vereinbart. Die beiden Geologischen Dienste wollen künftig auf verschiedenen geowissenschaftlichen Arbeits- und Forschungsfeldern kooperieren. Dazu gehören u.a. die Bereiche Energierohstoffe und mineralische Rohstoffe sowie die Georessourcen Wasser und Boden. 


Der Iran verfügt über sehr bedeutende Kohlenwasserstoffvorräte. Mit dem geplanten Ausbau der Förderung könnte das Land zukünftig wieder eine zentrale Rolle im Weltmarkt für Erdöl und regional für Erdgas einnehmen. Zudem ist der Iran regional heute schon ein bedeutender Produzent mineralischer Rohstoffe, deren Fördermengen nach aktuellen Plänen langfristig deutlich gesteigert werden könnten. Für die deutsche Wirtschaft ergeben sich aus einer Modernisierung des Rohstoffsektors im Iran neue Chancen, wie auch eine BGR-Kurzstudie aus dem Mai 2016 zeigt. Die Ausgabe 49 der „Commodity TopNews“ der BGR präsentieren unter dem Titel „Iran – ein rohstoffwirtschaftlicher Sachstand“ die wesentlichen Fakten zum Rohstoffpotenzial des Iran und zeigen zugleich die wichtigsten Investitionsvorhaben im Rohstoffsektor auf.

Für die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder bietet auch die Modernisierung des Wassersektors und der Landwirtschaft vielversprechende Perspektiven. Aufgrund der wachsenden Industrialisierung, des Klimawandels und des starken Bevölkerungswachstums ist bereits heute in einigen Gebieten des Landes eine ausreichende Wasserversorgung infolge der Übernutzung der Grundwasservorkommen nicht mehr gewährleistet. Im Iran ist die Landwirtschaft der größte Nutzer der knappen Grundwasserressourcen, da die Landwirtschaft für die Bewässerung auf die Nutzung von Grundwasser angewiesen ist. Aufgrund einer ineffizienten Bewässerung sind moderne Techniken und Konzepte im Wassermanagement und in der Landwirtschaft erforderlich. Dazu gehören die Erschließung neuer Grundwasservorkommen sowie u.a. der Bau neuer Stauseen oder Kanäle. Deutsche Firmen sind in der Planung und Durchführung derartiger Projekte weltweit führend.

Quelle: BGR

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